Das nenne ich tolle Nachrichten. Eines meiner Vancouver Fotos, abgelegt auf Flickr, wurde offziell in den Schmap Vancouver Online Guide (Touristenführer) aufgenommen. Ich fühle mich sehr geehrt. Zu sehen ist das Foto übrigens hier.
Ich kann nur sagen: Leute, kommt zu Flickr. Es kommt nicht häufig vor, aber zwei/drei meiner Fotos sind bereits extern im Einsatz. (* klopf, klopf auf die eigene Schulter *)
Vor zwei Jahren kaufte ich mir einen Sony MiniDisc Recorder. Das erklärte Ziel war es, beruflich auf Konferenzen die Vorträge mitzuschneiden, und privat ergänzend zu Fotos die Stimmen von Freunden und Familienmitgliedern einzufangen, um so Momente in Erinnerung zu behalten.
Es entstand die Idee, den Minidisc Recorder mit nach Vancouver zu nehmen und damit ein AudioTagebuch zu führen. Während das noch am ersten Tag sehr gut klappte, lief ich in den kommenden Tagen meiner Faulheit hinterher. Ich muß auch sagen, daß ich von dieser technischen Investition schrecklich enttäuscht bin. Es verbraucht viel Strom, muß dauernd aufgeladen werden, macht Kabelsalat, ist unhandlich in der Aufnahme, und die mitgelieferte Software SonicStage ist Schrott. So viel ich weiß, gibt es die nur für Windows. Hinzu kommt, daß das Gerät nur im Sony-eigenen Antrac Format aufzeichnet. Zwar ist die Qualität mit einem entsprechenden Micro hervorragend, aber die Usability läßt einen kotzen. Wieviel bequemer ist doch da ein aufsteckbarer Adapter für den iPod — Zack. Und auch die Synchronisation läuft.
Lange Rede, kurzer Sinn. Anbei mein allererster Podcast aufgenommen an meinem ersten Tag in Vancouver, während eines Spaziergangs auf der Seawall entlang des Stanley Parks. Das Foto zeigt den Ort, wo ich stand, als ich die Aufnahme machte.
Geschehen vor einem Jahr in Vancouver, Kanada. Auf dem Weg zur Harbour Front bin ich an einer Ampel vorbeigekommen, die ein einprägsames Geräusch machte. Ich fand das so wunderbar, daß ich minutenlang verschiedene Aufnahmen machte. Die beste davon könnt Ihr unten als Podcast starten. Die Ampel klingt ein wenig wie ein Kuckuck. Harbour Front ist übrigens eine Multistation: man kann hier zwischen Bus, Zug und Schiff (Fähre mach North Vancouver) umsteigen. Auch hält hier der Skytrain, eine Underground die teilweise auch oberirdisch fährt und Touristen als Attraktion dient. Da ich mir das meiste zu Fuß erlaufen habe, hatte ich keinen Bedarf hierfür.
Schon in Deutschland konnte mir keiner helfen. Mein HNO stellte eine Nasennebenhöhlenentzündung fest. Also gab er mir ein Kortison. Mein linkes Ohr entwickelte weiterhin einen gewissen Schmerz. Keinen großen. Einen Tag vor dem Abflug nach Vancouver war ich in der Ambulanz eines Krankenhauses.Sieht aus wie eine Mittelohrentzündung, sagte der Arzt. Also gibt es Antibiotika und Schmerzmittel. Der 12 Stunden Flug war ok. Keine Probleme mit dem Druckausgleich. Super.
In Vancouver wurde es zunächst besser, dann wieder schlimmer. Heute war ich beim Arzt, zahlte 100$ um zu hören, daß alles kerngesund aussieht. Und warum war ich nun beim Arzt? Shit. Er hat mir wieder etwas abschwellendes empfohlen. Mal schauen, wohin mich das ganze wieder bringt. Entweder bin ich besonders empfindlich beim Spüren von Krankheiten oder Ärzte sind die Versager in weiß.
Mich hat es zur Sakai Konferenz nach Vancouver verschlagen. Da niemand in meiner Gruppe hnfliegen konnte, wurde ich freiwillig geschickt. Eigentlich wollte ich zum Geburtstag von Christina fahren, aber so ist es auch eine nette Erfahrung.
Die Konferenz ist mehr oder weniger langweilig. Umso spanneder ist Vancouver. Für die Dauer der Konferenz habich mir ein nettes Hotel an der English Bay ausgesucht. Das Bild unten ist im Prinzip der Blick aus meinem Fenster beim Frühstücken. Kann man neidisch werden,oder?
Die Leute hier sind super nett. Alle sehr freundlich und hilfsbereit. Das kommt aber auch auf die Gegend an. geht man eine Straße weiter in die Davie Street findet man so einiges obskures. Völlig zerstörte Typen mit einem Ghettoblaster, der aber echt gute Musik spielt. Einige Junkies. Viele Schwule. Und sonstige. Aber sie sind alle sehr friedlich und mann findet hier ganz nette Shops.
Das Strandleben ist klassisch. Wie aus einem Film. Beaus mit nacktemOberkörper, die joggen, skaten und posen. Andere gehen Bladen und viele sind auf dem Rennrad unterwegs. Gute Maschinen. Viele spazieren mit ihren Hunden, hauptsächlich Fiffis. Und viele werden von alleinstehenden Frauen geführt. Zwischendurch spurtet mal einer mit einem Kajak an Dir vorbei, setzt sich rein und paddelt sich ins Meer. Männer mit den großen Hunden werfen Ihnen Bälle zu, und obt Ihr es glaubt oder nicht, die Hunde fangen sie aus der Luft. Deutsche Hunde lassen den Ball erstmal auftitschen. Dann gibt es noch die Skateboard Szenne, die BMX Szene und die Sommereishocke (auf Blades) Szene. Kanadier halt. Immer durchtrainiert.
Will man dem Troubel entgehen, lohnt sich der Stanley Park, der letzte Urwald in Vancouver. Einfach enstspannend. Hier kann man locker Hiken zu den einzelnen Sites.
Die Geräuschkulisse ist auch klasse: das Meer, die Möven und regelmäßig startende Wasserflugzeuge. Das ist mal was anderes als Züge vor dem Balkon daheim.









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