Aug 12
Während ich letztes Wochenende Kilometer fraß, waren es dieses Wochenende die Höhenmeter. Das stetige Training zeigt Wirkung. Am Samstag bin ich den Berg in Blieskastel in 7:30 Minuten hoch mit einer Herzfrequenz, die locker unter meinem Maximum lag. Normalerweise kotze ich mir die Lunge aus und schaffe den Berg doch nicht unter 9 Minuten. Aber am Samstag lief alles wie geschmiert. Schon in St.Ingbert habe ich die dicke Scheibe getreten statt der kleineren wie sonst. Und weil das nicht genug war, nahm ich zusätzlich den Berg in Ormesheim - durch den Ort und schön steil auf den letzten Metern.
Heute, am Sonntag habe ich mal wieder eine alte Strecke in Angriff genommen - Fischbach. Diese Runde hat einen “unsichtbaren” Anstieg, der mich immer wieder schafft und den Puls nach oben treibt. Aber bezwungen ist bezwungen. Dafür kann ich froh vermelden, daß die Straße runter nach Fischbach einen neuen super Belag hat. Ich denke, ich werde da bald mal wieder fahren, zumal 15% Gefälle für ordentlichen Speed sorgen. Übrigens ist mir zum ersten Mal aufgefallen, daß es auf dieser Runde in 400m Höhe geht. Das erklärt, warum die Beine müde werden.
Neue Woche, neues Glück. Mittwoch ist Feiertag, vielleicht ist da schon die nächste Tour fällig.
Aug 06
Der Sport macht sich bemerkbar. Die Leistungskurve zeigt nach oben.
Am Wochenende fuhr ich zwei Touren bei sommerlicher Hitze (bis 36°C). Am Samstag war meine beliebte flache Bliesrunde (80 km), die ich in 2h45 Minuten bei einem 29 km/h Stunde beendete. Dabei habe ich mich bis Blieskastel nicht mal angestrengt. Und am Sonntag bin ich über meine zwei Lieblingsberge (Fechingen und Habkirchen) gefahren. Dabei hatte ich eine unglaublich gute Form trotz der Anstrengungen am Vortag. Der Puls war niedrig und ich konnte mit viel mehr Ausdauer als sonst bei gleichem Tempo beide Berge locker hochfahren. Das gibt einem das Tour-Feeling, wenn der Wind durchs Gesicht weht und die Beine flink kurbeln.
Dafür waren die Nächte recht schmerzhaft und auch heute fühlen sich die Beine nicht optimal an. Aber nur die Harten kommen in den Garten und so gehe ich heute zur Entspannung ins Fitnessstudio, ein wenig Krafttraining machen.
Apr 29
Wow, was für ein Wochenende. So viel Sport und mein Körper ist immer noch fit.
Freitag. Nach der Arbeit holte ich mein Rennrad ab, aber ich habe meine Fahr für den Samstag aufgehoben. So ging ich am Abend erstmal zur FitCom und legte ein Krafttraining ein.
Samstag. Um halb acht morgens war mein Schlaf vorbei. Ein reichhaltiges Frühstück kräftigte mich und so saß ich um 9 Uhr schon auf dem Rad, um die große Blieskasteltour zu machen. 80 km in der Summe, aber alles weitestgehend flach. Anfangs war es ein wenig kühl, so daß ich mich dicker anzog. Gegen 11 hab ich dann die zusätzliche Schicht abgenommen. Um 12 Uhr, als ich Heim kam, war es dann angenehm warm.
Nach einer kurzen Ruhephase ging es zum Staden, wo ich mit Freunden zwei Stunden entspannte. Am Abend rief mich Peter überraschend an: Er war wieder in der Stadt. Also verabredeten wir uns am Markt für einen Drink. Später wanderten wir ins Nauwieser. Genauer gesagt, ins Bingerts, wo Nicole bediente und wir uns nochmal angenehm unterhalten konnten. Gegeb Mitternacht zogen wir weiter in die Garage auf eine Ü30 Party. Unser Ziel war nicht die Resterampe sondern die 80 Musik. Wir tanzten ab, zwar kurz aber reichlich. Um 2 Uhr war ich wieder zu Hause.
Sonntag. Schon um 10 Uhr saß ich auf dem Rennrad und machte meine Standard Niederwürzbach Tour. Allerdings war ich nicht mehr so fit. Spontan ließ ich einen Berg aus, denn der wäre eine Qual gewesen. Am Nachmittag schnürte ich meine Roller und fuhr mit Judith und Iris nach Saarguemine (18 km). Ich hätte es nicht gedacht, aber wenn der Belag gut ist, dann kommt man sehr gut voran. Selbst der kurze Regen hat uns nicht aufgehalten. In Saarguemine haben wir uns in eine kleine Crêperie gesetzt und mit Leckereien belohnt. Der Rückweg zurück nach Saarbrücken war dann wieder ganz gediegen mit der Saarbahn. Das war vielleicht auch eine weise Entscheidung, denn nun sitze ich in meinem Sessel und horche dem Gewitter und der grünen Landschaft, die endlich erstmals (und wahrscheinlich auch zum letzten Mal) mit Regen getränkt wurde.
So, nun bin ich gespannt, wie die Nacht sich gestalten wird. Werden meinem Beinem mich schlafen lassen? Morgen geht es wieder zur Arbeit und eine weitere stressige Woche fängt an.
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Apr 07
Am Dienstag Deiner Woche machte ich endlich wieder eine Tour mit einem Kollegen auf dem Rennrad. Ich war bombenhaft in Form. Das Jahr fängt gut. Die Berge meiner Standardtour tun nicht mehr so weh wie zu Beginn der Jahre zuvor.
Bei jeder Tour habe ich jedoch Angst, daß ein technischer Defekt passieren könnte. Einen Platten kann ich beheben, da ich immer einen Ersatzschlauch und auch Flickzeug habe. Zusätzlich habe ich immer ein wenig Geld für ein evtl. Taxi dabei. Ein Handy schleppe ich nicht mit; ich kenn eh niemanden, den ich anrufen könnte, um mich irgendwo mit dem auto abzuholen. Daher hoffe ich, daß mir nichst passiert.
Ärgerlich ist es wenn etwas auf einer späteren Tour, kurz vor dem Abend passiert, weilman dann in der Dunkelheit und teilweise in der Kälte fährt, wenn die Sonne verschwindet. Ganz besonders ärgerlich ist, wenn etwas unerwartetes passiert. In all den Jahren, ist mir nun erstmals die Kette während der Fahrt gerissen, was nicht zu reparieren ist. Kettenglieder haben sich auf der Straße verteilt. Sofort war mir klar, daß es nun aus ist. Dabei habe ich gerade zu dem Zeitpunkt ein wenig auf die Tube gedrückt, da es mir kalt wurde und ich nur schnell unter die warme Dusche wollte.
Langer Rede kurzer Sinn, ich hatte Glück, daß der Vorfall direkt neben einer Bushaltestelle passierte. Fünf Minuten später kam der Bus, der mich zu der nächsten Saarbahnhaltestelle nahm. Dort fuhr ich einige Stationen so nah wie möglich an mein Haus. Trotzdem blieb mir ein Spaziergang nicht erspart. Ohne Kette blieb mir nichts anderes übrig, als mein Fahrrad zu schieben. Und macht das mal, wenn Ihr Rennrad-Schuhe anhabt. Das ist wie auf Stöckelschuhen, nur daß die Absätze vorne sind. Sehr unangenehm.
Nach Ostern kommt das Rad in die Inspektion. Und wo ich schon einmal dabei bin, werde ich neue Einzelteile nachkaufen und mein Rad pimpen. Und dann geht es wieder auf die Straße.
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Jan 15
Am gestrigen Sonntag habe ich mir eine erste Ausfahrt des Jahres erlaubt. Entlang der Saar ging es nach Saarguemine und zurück. Gerne wäre ich ein wenig weiter gefahren, aber trotz mehrerer Schichten Kleidung und Sonnenstrahlen fand die Kälte ihren Weg in meine Extremitäten (Finger und Zehen natürlich). Nach einer Stunde fahrt, kam ich glücklich zu Hause an. Ein schönes Gefühl.
Apr 02
Endlich war es soweit. Erst hat mich der Winte und dann der Regen von meinem ersten Ausritt auf dem Rennrad abgehalten. Da es meine erste Fahrt in diesem Jahr werden sollte, wählte ich eine einfache, flache Strecke entlang der Saar nach Saarguemine. Doch kaum habe ich mein Rennrad auf die Straße geschoben, begann es zu tröpfeln. Ich war noch nicht in Frankreich und regnete in Strömen. Als der Donner einsetzte überlegte ich mir ernsthaft, umzukehren. Doch am Horizont waren wieder helle Wolken zu sehen und ich konnte davon ausgehen, daß es bald aufören würde. Das tat es, als ich in Saarguemine ankam. Zu diesem Zeitpunkt war ich trotz Regenklamotten Hüfte abwärts durchnäßt. Auf die Oberschenkel prasselte der Regen und rann runter. Die Schuhschützer konnten den regen nicht mehr abweisen, so daß die Socken Wasser aufsogen. Das Hinterrad beförderte das Naß eifrig auf meine regenjacke und auf meinen Hintern. Aber das Gefühl war gut!
Zu Haus angekommen, merkte ich, wie viel Dreck das Rad und mein Rücken abbekam. Es dauerte noch eine weitere Stunde bis ich beides gesäubert habe. Aber was heißt das schon. Der Körper dankt,ich fühle mich gut und werfe das Image des Wochendcouchpotatos ab. Wenn der bauch nur noh ein wenig abnehmen würde, dann wäre das Glück perfekt. Das geht funktioniert aber auch nur, wenn das Wetter mitspielt. Sonne zeig Dich!
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