Zurück in Good Old Germany

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Zwei Wochen Urlaub sind vorbei und ich bin wieder in Saarbrücken. Im Regen und in der Kälte trat ich die Reise an und wurde von denselben bei Ankunft begrüßt. Was hat mich das geärgert, da die wärmeren Klamotten in wärmeren Gefilden einfach unnütz sein und Platz im Koffer nehmen würden.

Zwei aufregende Wochen sind vorbei und man kann es kaum besser realisieren, als in Saarbrücken sein Zelt wieder aufzuschlagen. Eine Woche in einer 17.5 Millionen Einwohnerstadt wie Shanghai, 5 Tage in der vom Geld und Gigantismus beherrschenden Stadt Dubai und 2 Tage in der Luft bzw. auf Reise schärfen den Sinn für die Provinzstadt Saarbrücken. Du kommst an und bemerkst, daß es ruhig ist und die Leute auf der Straße fehlen. Außerdem frierst Du in der dünnen Trekkinghose, im T-Shirt und in den Sneakern. Du legst eine Pause ein, öffnest den Koffer und holst ein zweites Paar Socken sowie den Pullover raus, den Du für die Fahrt eingepackt hast. Ja,Ich bin in Saarbrücken angekommen.

In den folgenden Tagen werde ich Fotos auf Flickr hochladen und hier im Blog themenspezifisch statt chronologisch über meine Eindrücke schreiben. Vorneweg bedanke ich mich bei dem K&C Team für die fantastische Zeit in Shanghai. Dubai war lange nicht so aufregend wie Shanghai. In weiteren Blogartikeln werde ich über Unterschiede zwischen beiden Kulturen, über die rasante Entwicklung beider Städte, über Kuriositäten und Ärgernisse, über Reichtum und Armut, und vieles mehr schreiben.

Stay tuned!

33 Stunden nach Shanghai

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In aller Kuerze. Ich bin gerade in Carstens Buero und nutze die moderne Kommunikation auf einigen Umwegen, nachdem der erste Compter sprichwoertlich abgeraucht ist.

Nach 33 Stunden reise bin ich nun endguetig in Shanghai angekommen. Und das Beste ist: Ich habe keinen Jetlag. Wie genial ist das denn. Und schon in den ersten Stunden, eigentlich sind es mittlerweile zwei Tage, ist viel passiert.

In Frankfurt traf ich kurz Franziska, die mich fast schon traditionell in den Urlaub verabschieded. Auf dem ersten, kurzen Flug (6 Stunden) mit der A330 hatte ich einen bequemen Platz. Gluecklicherweise sass ich nicht neben der allzu gespraechigen Dame.

Der Flughafen Dubai ist grandios und fast schon Luxus. Die Halle ist riesig. Der Boden ist mit Teppichen belegt. Palmen stehen rechts und links neben Wegen und ragen bis zur Decke. Das untere Stockwerk ist eine Dutz Free Shopping Mall. Wer schnell noch mal ein Schnaeppchen machen will, der ist hier richtig. Es wird alles verkauft, was das Herz begehrt: Uhren, Sonnenbrillen, Schmuck, Mitbringsel, Entertainmentgeraete – halt alles was einen Namen hat. Und zwischendurch gibt es eine Tombola, wo man einen (Maserati) gewinnen kann, der als der letzte Schrei beworben wird. Die Harley daneben koennte auch der zweite Preis gewesen sein. 

Eines der Dinge, das besonders auffaellt, ist dass die Reisenden sich auf den Boden legen und schlafend auf den Weiterflug warten. Sieht komisch aus, wenn eine fuenfkoepfige Familie auf dem Boden liegt. Aber was soll man machen, wenn der Flughafen rund um die Uhr geoeffnet ist. Ich bin um 3 Uhr in der Nacht weitergeflogen und da war die Hoelle los. Massen an Touristen. Naja, Kaffee und Mini Muffins hielten mich wach.

Dann ging es mit dem langen Flug (8 Stunden) weiter. Ich erwischte wieder einen guten Platz, aber die Boing 777/300 war schon extrem gross und voll. Und ich frage mich, woher die Chinesen auf einmal auftauchten. In Dubai habe ich nur ganz wenige gesehen. Beim Check/in war ich dann einer der wenigen Europaeer. Naja, grosses Flugzeug, mehr Personen, schlechterer Service, was bei Emirates nicht viel heissen soll, denn das Menue war lecker. Aber im Vergleich zu Singapore Airlines schneidet Emirates etwas schlechter ab.

Shanghai Ankunft. Ich glaube, es ging durch drei Kontrollen. Und die haben ganz genau kontrolliert. Einmal wurde ich sogar zurueckgeschickt, weil die Entry Card nicht ausgefuellt habe. Das hatten die auch im Flugzeug sagen koennen. Minuspunkt. Irgendwann war ich durch und schon erwartete mich Carsten mit einer herzlichen Begruessung. Endlich konnte ich die Beine bewegen und die Muedigkeit war wie fortgeblasen.

Die zweite Erfahrung in Shanghai, die man machen sollte ist die Fahrt mit dem Transrapid. 430 km/h ist schon was feines. Das geht aber auch nur fuer 50 Sekunden. Die Zeit vorher wird fuer die Beschleunigung, die danach fuer das Abbremsen benoetigt. Nach 8 Minuten und 30 km ist der Spass vorbei. Derzeit wird ueber eine Verlaengerung der Strecke debattiert. Sieht man sich das Endstueck in Shanghai City an, will man es sofort glauben. Die Strecke endet abrubt ohne irgendwelche Sicherheitsmassnahme. Die Schienen enden foermlich in der Luft. Wuerde der Transrapid, der hier uebrigens anders heisst, weiterfahren, wuerde er sich entsprechend einen Stockwerk tiefer oder bei entsprechender Geschwindigkeit im Nachbarhaus befinden.

Und dann geht es mit der Underground: Das kann ein wenig voll werden. Aber kein Wunder bei ueber 15 Mio. Bewohnern. Auf den Strassen ist es wie nicht anders zu erwarten, voll. Autos stehen im Stau. Busse sind voll, habe ich mir sagen lassen. Massen sind unterwegs. Ob zu Fuss, auf dem Bike, oder Motorrad. Ein Bild, das man von China kennt. Aber eine Erfahrung wert.

Schnell die Sachen bei Carsten abgeliefert, Kerstin begruesst, und schon ging es zum Essen. Und jetzt kommt der Joke: Da bist Du das erste Mal in China und gehst mit Freunden und deren sehr liebenswerten chinesischen Freunden japanisch Essen. Hat das nicht Stil? Ein japanisches Buffet und ich habe zum ersten Mal in meinem Leben Dinge gegessen, von deren Existenz ich teilweise nicht wusste, deren Namen schon gar nicht. Irgendwann fiel das Wort “Zunge” aber da war ich schon gesaettigt. Dennoch, es schmeckte anders und trotzdem sehr gut. Das schoene ist, die Gruppe war wunderbar homogen und ich war sofort integriert. Wir sprachen ueber China, Deutschland, die verschiedenen Sprachen - de facto redeten wir in deutsch, englisch und chinesisch, wobei man versuchte, mir einige Brocken beizubringen - ueber das Essen, ueber das Leben hier und da usw. Es war eine sehr lebhafte Unterhaltung. Das war doch ein schoener Anfang!!! Ganz viele herrliche Impressionen.

Irgendwann gegen 23 Uhr waren dann auch wir zu Hause und ich konnte meinen Jetlag ueberlisten und mich hinlegen. Wer will jetzt noch zaehlen? Ich! Es waren fast 40 Stunden vergangen seit dem Aufstehen um 5 Uhr morgens am Vortag in Deutschland oder 11 Uhr vormittags Shanghai Zeit. Irgendwie geht meine Rechnung nicht auf; muss an der Zeitsverschiebeung liegen.   Da kommt man leicht durcheinander.

Heute habe ich erstmal ein wenig ausgeschlafen. Gerade schaue ich mir hier einen Unikomplex an. Gleich geht es zum Shopping und zum herumwandern. Sofern es die Temperaturen zulassen. Es ist wahrlich warm und schwuel. Bis demnaechst.

Dubai: Mission accomplished!

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Dieses Jahr ist es soweit. Ich gönne mir etwas. In den letzten Tagen habe ich fieberhaft nach einem geeigneten Hotel in Dubai gesucht und das ist nicht so einfach. Man muß so viele Sachen bedenken:

  • Der Preis. Dubai ist teuer, sehr teuer sogar. Die Dichte an 5-Sternen und mehr Hotels ist immens.
  • Man muß die Temperaturen vor Ort in die Betrachtung einfließen lassen.
  • Stadt- oder Strandhotel. Bei hohen Temperaturen ist ein Strandhotel mit Sicherheit angenehmer als ein Stadthotel. Strandhotels sind teurer.
  • Bautätigkeiten. In Dubai wird gebaut, was das Zeug hält. Ein Blick auf Urlaubsfotos im Internet war ernüchternd: Hinter all den tollen Hotels werden 30 Wolkenkratzer gleichzeitig in den Himmel gezogen.Das ist der absolute Wahnsinn. Da so viel gebaut wird, kann man davon ausgehen, daß das Urlaubsgefühl weniger zufriedenstellend ausfällt.
  • Essen. Viele der 5* Hotels bieten Übernachtung und Frühstück an. Man ist an die Restaurants in den Komplexen selbst gebunden.
  • Entfernung zu Dubai City. Viele der Hotels sind in bis zu 45 km Entfernung von der Stadt angesiedelt. Ein Ausflug in die Stadt selbst bedarf einer Planung und man muß evtl.auf Taxis zurückgreifen, falls die Busse nicht fahren.

Beach Camels at Dusk

All diese Variablen sind mir durch den Kopf gegangen. Teilweise habe ich deswegen schlecht geschlafen. Es fing mit dem ersten Blick in den Katalog an. Seite um Seite blätterte ich an den Hotels vorbei. Die Strandhotels waren grundsätzlich billiger. Ich tendierte zu den günstigeren und faßte ein Stadthotel ins Auge. Dann kam Anikas Tip: Ibis Hotel. Dieses liegt sehr zentral in der Stadt, bietet typischen Ibis Standard an und ist sehr preiswert. Eine Bekannte aus der FitCom riet mir zu einem Strandhotel, weil die Hitze in der Stadt unerträglich ist. Also blickte ich nochmal in den Katalog und faßte mir ans Herz, einfach mal mehr Geld auszugeben. Ich recherchierte im Internet und stieß auf Hinweise, daß entlang des gesamten Strandes wie wild gebaut wird. Touristen haben sich über Zimmer mit Landblick, pardon Baustellenblick, beschwert. Manche haben sogar Fotos gemacht, eines davon im Nebel des Baustellenstaubes. Also, blickte ich wieder auf die Seiten von Ibis. Das war gestern zur späten Stunde. Heute morgen war ich mir sicher, daß ich ein Zimmer im Ibis Hotel buchen würde. Nur um nichts zu überstürzen, wollte ich heute Nachmittag weiter recherchieren und Meinungen lesen. Und dann fand ich die Schnäppchen-Suchfunktion, über die ich letzen Endes das Hotel fand, in dem ich buchte.

Oasis Beach Hotel. Ich habe das letzte Zimmer mit Balkon und Meerblick ergattert. Das Zimmer ist 35qm groß, eigentlich ein Dopppelzimmer, das aber frei für Einzelnutzung ist. Touristen, die dort im Mai/Juni zu Besuch waren, berichteten von abschließenden Arbeiten. Ein Blick auf Flickr bekräftigt die Nachricht. Ich habe Halbpension, bin mit 25 km nicht allzu weit von Dubai City entfernt. Ich dürfte vom Dach des Hotels einen Blick auf The Palm Jumeirah haben und auch das Burj al Arab ist nicht weit weg. Schaut mal auf die Karte. “Ergattern” beschreibt es ganz passend. Als ich mich für dieses Hotel entschieden habe, rief ich bei meinem Reisebüro an, die mir bestätigten, daß noch vier Zimmer frei wären. 45 Minuten später, als ich im Reisebüroselbst war, war nur noch ein Zimmer verfügbar. Ich bin zufrieden und endlos glücklich. Der Urlaub kann kommen und ich kann mich endgültig um die weiteren Reisevorbereitungen kümmern.

Zuletzt willich Euch eine Liste von Seiten geben, die empfehlenswert für eigene Recherchen sind:

  • HolidayCheck.de Das ist definitiv die beste Seite. Es gibt viele Meinungen, Touristen laden ihre Fotos und Videos hoch, Statistiken werden angeboten sowie diverse Suchfunktion und BestPrice Recherchen.
  • TripAdvisor.de Ähnlich wie auf HolidayCheckkann man hier nach realistischen ungeschöhnten Fotos ausschau halten. Gute, ausführliche und hilfreiche Berichte runden die Plattform ab.
  • GlobalZoo.com Dies ist eine sehr junge Community Webseite. Globetrotter, meist junge Menschen, helfen sich gegenseitig. Es gibt Foren, Blogs, Albume, Reisetipps, beste Jahreszeiten und einiges mehr. Das beste ist,man die Reisenden selbst direkt ansprechen. Jeder kann angeben, wo er bereits war und was seine nächsten Ziele sind (GoogleMaps). Gleichzeitig ist er eine Art Experte für die besuchten Ziele.
  • AsiaRooms.com Manche Leute schwören darauf, daß auf diesen die besten Angebote zu finden sind und auch gute Hotels, die in keinem Katalog vorkommen. Ich weiß, daß andere Touristen für das Zimmer, das ich in Singapur hatte, die Hälfte zahlten,weil sie über AsiaRooms gebucht haben.

PS: Nachdem ich endlich ein Hotel hatte, ich müde und froh zugleich war, gönnte ich mir ein Eis.

Urlaubsplanung: Startschuß

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Ganz überraschend erhielt ich im Juni von Freunden eine Einladung auf eine Biketour in der inneren Mongolei (China). Da Chefs gerne ihre Pläne kurzfristig ändern, muß Kerstin nun doch den August arbeiten, so daß die Tour ausfiel. Nicht so schlimm, ich habe ein wenig umdisponiert - drei Highlights nehme ich in Angriff.

China FlaggeShanghai. Die Einladung von Carsten und Kerstin hat weiterhin bestand. Schon bei Ankunft hat Carsten mir den ersten Höhepunkt versprochen: eine Fahrt mit dem Transrapid. Hey Ron, in dem Punkt werde ich Dir voraus sein. Aber keine Sorge, ich werde Fotos machen. Ich bin ja recht anspruchslos auf Reisen und füge mich gerne der Kultur. So wird es definitiv eine ausführlichen Genußreise in die Kunst der Teezubereitung geben. Kein Tee aus dem Kaufhaus - einen richtigen chinesischen Tee. Ansonsten freue ich mich auf die krassen Gegensätze der Moderne und Tradition. Übrigens, ein Blick auf die Wettervorhersage zeigt eine Temperatur von 37°C an. Hui, das ist warm. Was mir noch fehlt, ist ein Reiseführer. Mal schauen, ob ich mir noch einen Lonely Planet zulege.

Flagge Vereinigte Arabische EmirateDubai. Sehenswürdigkeiten, die hier auf dem Programm stehen, sind ganz klar das Burj al Arab und eine Wüstentour. Dubai ist Momentan eine einzige Baustelle: weitere Palmen werden konstruiert, die Weltkarte ist noch im Bau, das erste Unterwasserhotel soll noch Ende 2007 (oder doch 2008) fertig sein, und natürlich braucht eine Superstadt auch den höchsten Wolkenkratzer der Welt. Selten findet man auf Reisen Baustellen so interessant. Natürlich will ich auch einen Blick in die Malls werfen - allein schon wegen der Aircondition - werde auf den Goldbasar gehen, aber nichts kaufen, und einfach Land und Leute genießen,sofern das bei diesen Temperaturen geht. Das wird ein Spaß! 45°C werden zur Zeit gemeldet.

Emirates AirlineEmirates Airline. Da es keine günstigen (Direkt-) Flüge nach Shanghai gab und ich sowieso kein Anhänger von günstigen Fernflügen bin, war Emirates Airlines die beste Alternative. Eine Top-Adresse und ich freue mich riesig auf den Flug, der allein schon wegen der Flugzeit einen beträchtlichen Teil meiner Zeit frißt. Der Hinflug teilt sich auf in 6 Stunden nach Dubai, 3 Stunden Wartezeit und 8 Stunden Weiterflug nach Shanghai. Ich werde am Nachmittag ankommen und einen Wahnsinns Jetlag haben. Der Rückflug ist auch nicht ohne. Quasi um Mitternacht geht es in Shanghai los, 9 Stunden Flug, und Ankunft um halb 5 morgens in Dubai. Wenigstens der Rückflug nach Frankfurt wird entspannend sein. Aber hey, ich fliege mit Emirates!!!

Shoppen. Was mir im Moment noch fehlt ist ein Teleobjektiv, eine Fototasche für die Spiegelreflex und ein Hotelin Dubai. Unkosten, ich komme!

PS: Ist Euch aufgefallen, daß beide Städte mit AI enden?Na? Was sagt uns das? Artificial Intelligence.

2007 Life is a bitch!. Send email message .