Es ist schon sehr lange her seit meinem letzten Beitrag Mitte März. Ein Grund ist, daß ich meinen alten Laptop abgeben mußte und den neuen noch nicht ausgiebig personalisiert habe. Ein anderer Grund ist der Mangel an Zeit. Meist ist abends keine Zeit für persönliche Online Ausflüge. Somit haben sich meine Blog und Flickr Aktivitäten auf auf Facebook und Twitter beschränkt.
Viel ist passiert und ich werde es wohl nicht schaffen, gleich alles zu beschreiben. Laßt ich thematisch an die Sache rangehen.
Fahrräder
Eine der besten Investitionen der letzten Jahre war der Kauf eines Trekkingrads. Nach langen Recherchen und Besuchen von Fahrradläden haben wir uns Stevens Räder gekauft. Anna hat sich zuerst entschieden, doch das letzte Primera Luxe Lady wurde ihr vor der Nase weggekauft. Enttäuscht gingen wir nach Hause, doch glücklicherweise fand ich noch einen Laden, der keine Webseite hat, der aber einen tollen Kundenservice bietet. Die Jungs sind sogar nach 20 Uhr telefonisch in ihrem Geschäft erreichbar. Anna war so begeistert von ihrem Rad, daß sie heute täglich damit zur Arbeit fährt. Im Zugzwang und doch aus Vernunft habe ich mir auch eines gekauft, das Esprit Gent. Wir verwenden die Räder für alle Strecken, sei es um Ausflüge zu machen, in die Stadt zu fahren, zum Einkaufen oder zur Arbeit. Wir sammeln Kilometer.
Job
Wahrscheinlich die wichtigste Information ist, daß wir uns in unsere Jobs eingelebt haben. Est stellt sich heraus, daß ich längere Arbeitszeite habe als Anna. Wer hätte das gedacht. In meinem Job muß man flexibel sein, denn von heute auf morgen arbeitet man in Stuttgart. Aber egal ob in Stuttgart oder in Karlsruhe, unsere Tage beginnen um 6 Uhr morgens und dauern je nach Aktivität bei mir bis um 21 Uhr. Meien Aufgaben sind sehr spannend und Technologienah. Ich bereue in keinster Weise meine Entscheidung. Es ist zwar schade, keine Mensa um sich zu haben und auch die geregelten Arbeitstage sind luxus, aber dafür bin ich jetzt viel näher an der Materie als zuvor. Und da man ständig neuen Herausforderungen ausgesetzt ist, ist die Lernkurve steil. So wurde ich in die Arbeit an einem Angebot für eine Ausschreibung einbezogen und war begeistert, wie professionel die Teamarbeit funktionierte. Tägliche Statuskonferenzen und aufgeteilte Arbeit in Teams nach Fähigkeit gegliedert. ich war für die Architektur zuständig und konnte später auch die anderen Teams mit Review lesen unterstützen. Wer meinen Twitter Feed verfolgt hat, wird wissen, daß ich im Bereich Service Oriented Architectures, Model-driven Software Design und Java/J2EE unterwegs bin.
Wohnung
So wie wir eingezogen sind, so sieht die Wohnung immer noch aus. Gelegentlich wird sie um eine Pflanze ergänzt. Die sinnvollste Bereicherung war eine Kühl-Gefrierkombi, die auch fleißig genutzt wird. Da ich persönlich nie zuvor ein Gefriergerät besaß, habe ich es nicht genutzt und bin heute erstaunt, was man sonst alles außer Eis einfrieren kann. Dabei lernt man, daß das die Bedeutung des Haltbarkeitsdatums außer Kraft gesetzt wird. Und die Kombi das größte und einzige große Investition war, ist die nächste bedeutend kleiner, aber dennoch im täglichen Gebrauch: Eine Fußmatte.
Auto
Der Kauf eines Fahrzeugs stand lange auf der Agenda. Doch erstens können wir uns für keinen Favoriten einigen und zweitens scheint die Zeit für einen Kauf ungünstig. Während ich für nützliche Fahrzeuge bin, ist meine besere Hälft eher der sportlichere Typ. Doch so langsam sieht sie ein, daß ei Kleinfahrzeug mit Stauraum mehr beim IKEA Einkauf bringt, als ein Flitzer, der gemäß unseren Budgets, nur wie so einer aussieht. Der andere Grund, warum wir diese Planung aufgeschoben haben, ist, daß es zur Zeit keine Einjahreswagen auf dem Markt gibt, oder zumindest nur wenige. Das zwingt uns quasi zum Neukauf. Dank der Abwrackprämie ist der Markt wie leergefegt.
Anyway, wer einen Tip hat für ein shcikes und nützliches Auto, nur her damit. Kriterien sind: kleiner Verbrauch, wenig CO2 Ausstoß, viel Stauraum, gut in der ADAC Pannenstatistik, schick. Bisher vielen in die engere Wahl der Honda Jazz (leider weniger Fahrkomfirt), der Seat Ibiza (mir zu sportlich) und der Ford Fiesta (häßliche Mittelkonsole und auch etwas weniger Stauraum). Den Opel Corsa haben wir aufgrund der politischen Lage und ADAC Pannenstatistik nicht in Betracht gezogen. Gerne hätten wir einen Golf, weil der so ziemlich alle Punkte erfüllt, aber der ist teuer und omnivalent auf der Straße (obwohl er teuer ist).
Ausflüge
Zwar könenn wir keine längere Fahrten machen, aber dennoch machen wir Ausflüge in der näheren Umgebung. So waren wir neulich am Hockenheim Ring bei Freunden. Anna ist dort aufgewachsen und wollte mir ihre Umgebung zeigen. Passenderweise hat an dem Wochenende AC/DC gespielt und obwohl ich nicht im Motodrom sein konnte, war der Sound hinter der Tribüne super. Das war ein Spaß. AC/DC ist live auch eine super Band. Vielleicht sehe ich sie ja irgendwann mal noch live.
Außerdem gehen wir viel wandern. Entweder im Pfälzer Wald oder im Schwarzwald. Naja, letzteres eher weniger, denn das letzte Mal kammen wir in Bad Herrenalb an und schafften es gerade mal zu einem Café, bevor es anfing zu schütten. Wenigstens sahen wir in unseren Vollmontur-Wander-Ausrüstung ganz toll aus.
Shoppen
Manchmal geht ein Samstag fürs Shoppen drauf. Ich hasse Shoppen, denn meist dauert es lange. Als wiran einem Tag um 14 Uhr den Karstadt betraten, kamen wir um 19 Uhr wieder raus. Plötzlich sehe ich mich in der Umkleidekabin und die beste aller Frauen versorgt mich mit Nachschub. Irgendwann gewöhnt a sich s sehr daran, daß man vergißt in einer Umkleidekabine zu sein, so daß ma n die Hose auch auf dem Gang runterzieht, ehe man sich seines Mißgeschicks bewußt wird und in die nahegelegene Kabine springt. Auch neu waren die Diskussionen, welche Größe mir paßt. Ich verlor den Disput und sehe ein, daß S mir besser steht als L.
Rennrad
Ein trauriges Thema. Keine Zeit dafür.
Spinning
Auch ein trauriges Thema. Kein geeignetes Studio in der Nähe.
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