<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!-- generator="wordpress/2.2" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd"
	xmlns:dtvmedia="http://participatoryculture.org/RSSModules/dtv/1.0"
	xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
>

<channel>
	<title>Life is a bitch! &#187; Gedankensplitter</title>
	<link>http://www.homik.de</link>
	<description>Martin Homik's Blog</description>
	<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 09:53:39 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.2</generator>
	<language>de</language>
		<!-- podcast_generator="podPress/7.9" -->
		<copyright>&#xA9; </copyright>
		<managingEditor>majaX1@gmail.com ()</managingEditor>
		<webMaster>majaX1@gmail.com</webMaster>
		<category></category>
		<ttl>1440</ttl>
		<itunes:keywords></itunes:keywords>
		<itunes:subtitle></itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Life is a bitch!</itunes:summary>
		<itunes:author></itunes:author>
		<itunes:category text="Society &amp; Culture"/>
		<itunes:owner>
			<itunes:name></itunes:name>
			<itunes:email>majaX1@gmail.com</itunes:email>
		</itunes:owner>
		<itunes:block>No</itunes:block>
		<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
		<itunes:image href="http://www.homik.de/blog/wp-content/plugins/podpress/images/powered_by_podpress_large.jpg" />
		<image>
			<url>http://www.homik.de/blog/wp-content/plugins/podpress/images/powered_by_podpress.jpg</url>
			<title>Life is a bitch!</title>
			<link>http://www.homik.de</link>
			<width>144</width>
			<height>144</height>
		</image>
		<item>
		<title>Tränen in den Augen</title>
		<link>http://www.homik.de/index.php/2009/03/18/tranen-in-den-augen/</link>
		<comments>http://www.homik.de/index.php/2009/03/18/tranen-in-den-augen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 06:53:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Homik</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
<category>Job</category><category>Kollegen</category><category>Tränen</category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.homik.de/index.php/2009/03/18/tranen-in-den-augen/</guid>
		<description><![CDATA[Heute morgen um 7:30 Uhr erinnerte ich mich an tolle Momente mit meinen Kollegen. Da schossen mir Tränen in die Augen. Seien es die Klo-Exception-Snippets, die Tee-Sessions, oder die Kurz-vor-Silvester Aktionen. Ich hoffe, wir verbleiben in Kontakt Jungs!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Heute morgen um 7:30 Uhr erinnerte ich mich an tolle Momente mit meinen Kollegen. Da schossen mir Tränen in die Augen. Seien es die Klo-Exception-Snippets, die Tee-Sessions, oder die Kurz-vor-Silvester Aktionen. Ich hoffe, wir verbleiben in Kontakt Jungs!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.homik.de/index.php/2009/03/18/tranen-in-den-augen/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Abbruch</title>
		<link>http://www.homik.de/index.php/2008/10/30/abbruch/</link>
		<comments>http://www.homik.de/index.php/2008/10/30/abbruch/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 19:05:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Homik</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
<category>Abbruch</category><category>Arbeit</category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.homik.de/index.php/2008/10/30/abbruch/</guid>
		<description><![CDATA[In die Reihe der Entscheidungen hat sich nun eine wichtige eingereiht: Ich habe meine Promotion abgebrochen. Schon seit langer Zeit sehe ich, daß ich nicht vorwärts komme. Stattdessen behindert mich das Stochern nach wissenschaftlichen Fragen in meiner Entwicklung als Softwareentwickler.
Gründe für den Abbruch gibt es viele:


Das E-Portfolio Thema ist in Deutschland nicht vermittelbar. Daher ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">In die Reihe der Entscheidungen hat sich nun eine wichtige eingereiht: Ich habe meine Promotion abgebrochen. Schon seit langer Zeit sehe ich, daß ich nicht vorwärts komme. Stattdessen behindert mich das Stochern nach wissenschaftlichen Fragen in meiner Entwicklung als Softwareentwickler.</p>
<p>Gründe für den Abbruch gibt es viele:</p>
<ul>
<li>
<p align="justify">Das E-Portfolio Thema ist in Deutschland nicht vermittelbar. Daher ist es schwiereig, einen entsprechenden Forschungsantrag zu platzieren.</p>
</li>
<li>
<p align="justify">Mit dem E-Portfolio Thema war ich von dem Rest der Gruppe, der an <a href="http://www.activemath.org/">ActiveMath </a>arbeitete isoliert. Dadurch, daß wir keine Projekte zu meinem Thema bekamen, konnten auch keine weiteren Mitarbeiter oder Studenten, die mich hätten unterstützen können, eingestellt werden.</p>
</li>
<li>
<p align="justify">Ganz im Gegenteil. Ich mußte durch andere Projekte querfinanziert werden, was dazu führte, daß ich für andere statt für meine Projekte arbeiten durfte. Zwar habe ich hier viel gelernt, aber diese Zeit konnte ich nicht für mein Thema nutzen.</p>
</li>
<li>
<p align="justify">Mit der Zeit habe ich meinen Fokus auf die Entwicklung gelegt. Schaut man sich meinen Schreibtisch an, liegt dort ein Hibernate und ein Strust2 Buch sowie eine ganze Reihe von Ausdrucken zu irgendwelchen Frameworks. Die Zahl der Blogs von Entwicklern, die ich regelmäßig lese,liegt bei 10-15.</p>
</li>
<li>
<p align="justify">Bücher, Zeitschriften, Webseiten, Blogs und Communities verschaffen mir einen schnellen Erfolg, neue Informationen zu finden und auch zu lernen. In der Wissenschaft ist die Informationssuche langwierig und leider meistens wenig effizient. Das kann frustrierend sein. Insbesondere dann, wenn man weiterkommen möchte, und zu lange in einer Sackgasse steckt.</p>
</li>
<li>
<p align="justify">Selbst wenn ich heute ein Projekt bekäme und zu 100% an meiner Doktorarbeit arbeiten könnte, würde es noch mindestens 4 Jahre dauern. So lange wollte ich nicht mehr im Saarland bleiben.</p>
</li>
</ul>
<p align="justify">Ich bin überzeugt, die richtige Entscheidung gefällt zu haben. Ich bin dabei, die Weichen neu zu stellen, Ballast abzuwerfen und mich konkret auf ein Gebiet zu spezialisieren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.homik.de/index.php/2008/10/30/abbruch/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Wo ist eigentlich die olympische Flamme &#8230;</title>
		<link>http://www.homik.de/index.php/2008/06/09/wi-ist-eigentlich-die-olympische-flamme/</link>
		<comments>http://www.homik.de/index.php/2008/06/09/wi-ist-eigentlich-die-olympische-flamme/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 19:12:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Homik</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
<category>Flamme</category><category>Olympia</category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.homik.de/index.php/2008/06/09/wi-ist-eigentlich-die-olympische-flamme/</guid>
		<description><![CDATA[Nach heftigen Protestn in Europa und USA, habe ich sie in Australien vernommen. Kurze Zeit später ist sie auf dem Himalaya gesichtet worden. Aber seitdem habe ich nichts mehr gehört.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Nach heftigen Protestn in Europa und USA, habe ich sie in Australien vernommen. Kurze Zeit später ist sie auf dem Himalaya gesichtet worden. Aber seitdem habe ich nichts mehr gehört.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.homik.de/index.php/2008/06/09/wi-ist-eigentlich-die-olympische-flamme/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Unverbindliche Preisempfehlung</title>
		<link>http://www.homik.de/index.php/2007/11/12/unverbindliche-preisempfehlung/</link>
		<comments>http://www.homik.de/index.php/2007/11/12/unverbindliche-preisempfehlung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Nov 2007 20:48:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Homik</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
<category>Preisempfehlung</category><category>Shoppen</category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.homik.de/index.php/2007/11/12/unverbindliche-preisempfehlung/</guid>
		<description><![CDATA[Die Funktion der unverbindlichen Preisempfehlung in der Marktwirtschaft erschließt sich mir nicht. Warum gibt der Produzent einer Ware eine Empfehlung heraus, was ist Ihre Bedeutung, und warum hält sich der Handel daran? Kann mir das einer erklären?
Die mir einzig vernünftige Erklärung scheint zu sein, daß der Produzent den Endverbraucher schützen möchte und unlautere Preistreiberei außer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Die Funktion der unverbindlichen Preisempfehlung in der Marktwirtschaft erschließt sich mir nicht. Warum gibt der Produzent einer Ware eine Empfehlung heraus, was ist Ihre Bedeutung, und warum hält sich der Handel daran? Kann mir das einer erklären?</p>
<p align="justify">Die mir einzig vernünftige Erklärung scheint zu sein, daß der Produzent den Endverbraucher schützen möchte und unlautere Preistreiberei außer der eigenen verhindern will. Demnach ist die unverbindliche Preisempfehlung ein Maximalgebot, das man beim Einkauf eines Produktes nicht überschreiten soll. Dumm nur, daß Warenhäuser in heller Einigkeit der unverbindlichen Preisempfehlung folgen und den Minimalpreis dem Maximalpreis anpassen. Als Kunde schaut man dumm aus der Wäsche.</p>
<p align="justify">So ging es auch mir letzte Woche. Ich wollte mir einen neuen Pulsmesser der Firma Polar (Modell F11) anschaffen. Zunächst habe ich mich über mein Fitness Studio geärgert. Hinter einer schönen Glasvitrine lagen die begehrten Modelle geschmückt durch ein Preisschild, das natürlich die unverbindliche Preisempfehlung von 149 EUR bezifferte. Andernorts wird man mit Partnerprogrammen und Mitgliederrabatten zugemüllt, nicht aber bei der FitCom. Na gut, was will man von einem Unternehmen auch erwarten, das auf der eigenen Webseite iPods verkauft, die teurer als bei Apple selbst sind.</p>
<p align="justify">Ich bin dann einen Tag später rüber zu Sport-Check und traf natürlich auf eine schicke Vitrine und die unverbindliche Preisempfehlung. Direkt gegenüber ist der Karstadt und im zweiten Stock eine recht große Sportabteilung. Auch hier hütet man die Schätze hinter eine Glasvitrine und  fesselt sie an die unverbindliche Preisempfehlung.</p>
<p align="justify">Frustriert habe ich das Internet konsultiert und man stelle fest: Es geht auch anders. Auf Amazon kostet das Objekt der Begierde  nur noch 125 EUR. Ein Blick auf Ebay schlägt das ganze nochmal. Ich habe mir nun die F11 für 100 EUR bestellt. Und das war noch nichtmal der günstigste Händler: Zu haben war die F11 bereits ab 89 EUR.</p>
<p align="justify">Liebe FitCom, Sport-Check, Karstadt und Konsorten. Das Prinzip von Ladenhütern ist Euch doch klar, oder? Kundenzufriedenheit ist Euch doch auch kein unbekannter Begriff, oder? Kein Wunder, daß sowohl bei Sport-Check als bei der FitCom Gerüchte im Umlauf sind, daß die Läden nicht genug Kunden haben.</p>
<p align="justify">Was soll das liebe Wirtschaft? Ich kenne die Buchpreisbindung, aber die Pulsmesserpreisbindung war mir neu. Ich gebe gerne offen zu: Ich gehe mittlerweile in die Stadt, um die Produkte vor dem Kauf mit dem Auge zu erfassen. Ganz nach dem Motto: Nur gucken, nicht anfassen. Letzteres mache ich mit einem zufriedenen Lächeln nach einem Shoppingabend im Internet.</p>
<p align="justify">Dieser Artikel ist unverbindlich und völlig kostenlos.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.homik.de/index.php/2007/11/12/unverbindliche-preisempfehlung/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Ubu Roi macht dicht</title>
		<link>http://www.homik.de/index.php/2007/11/12/ubu-roi-macht-dicht/</link>
		<comments>http://www.homik.de/index.php/2007/11/12/ubu-roi-macht-dicht/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Nov 2007 19:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Homik</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
<category>cappuccino</category><category>ubu</category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.homik.de/index.php/2007/11/12/ubu-roi-macht-dicht/</guid>
		<description><![CDATA[Mein Stammcafé im Nauwieser Viertel, Ubu Roi,  macht Ende des Monats zu. Nirgendwo sonst gibt es in der Stadt einen besseren Cappuccino und nirgendwo sonst ist die Atmosphäre so wie hier. Rustikal aber was will man mehr, solange die Preise und die Produkte stimmen. Für mich war das immer die Intellektuellen und Künstlerkneipe, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.homik.de/wp-content/uploads/2007/11/cappuccino_uburoi.jpg" style="border-width: 2px" class="right" alt="Cappuccino im Ubu Roi" border="2" />Mein Stammcafé im Nauwieser Viertel, <em>Ubu Roi</em>,  macht Ende des Monats zu. Nirgendwo sonst gibt es in der Stadt einen besseren Cappuccino und nirgendwo sonst ist die Atmosphäre so wie hier. Rustikal aber was will man mehr, solange die Preise und die Produkte stimmen. Für mich war das immer die Intellektuellen und Künstlerkneipe, in die ich mich anfangs nicht reintraute. Ich kenne kein anderes Café, in dem so viele Studenten ihre Bücher verteilen und arbeiten, wo die Leute aktuelle Zeitungen lesen, und wo man sich am Abend wieder zu einem Bierchen oder am Wochenende zum Brunchen trifft.</p>
<p>Was stattdessen in das Gebäude kommt, weiß ich nicht, aber ich hoffe, daß es dem Ubu Roi würdig ist. Ansonsten gehe ich eine Straßenecke weiter zur <em>Uff de Nauwies</em>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.homik.de/index.php/2007/11/12/ubu-roi-macht-dicht/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Robert Jordan gestorben</title>
		<link>http://www.homik.de/index.php/2007/10/06/robert-jordan-gestorben/</link>
		<comments>http://www.homik.de/index.php/2007/10/06/robert-jordan-gestorben/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Oct 2007 20:10:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Homik</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
<category>Buch</category><category>RadDerZeit</category><category>Robert Jordan</category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.homik.de/index.php/2007/10/06/robert-jordan-gestorben/</guid>
		<description><![CDATA[Robert Jordan ist der Autor des Fantasyepos &#8220;Das Rad der Zeit&#8221; (engl. Wheel of Time). Es umfaßt 11 Bände, kein Band hat weniger als 700 Seiten. Die Geschichte ist so komplex geworden, daß ich mich fragte, wie man diese noch beenden kann. Für mich steht Das Rad der Zeit auf gleicher Höhe mit Herr der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Robert_Jordan"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/d/de/Rigney_sandiego.jpg" align="right" width="200" /></a><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Robert_Jordan">Robert Jordan</a> ist der Autor des Fantasyepos &#8220;Das Rad der Zeit&#8221; (engl. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Wheel_of_Time">Wheel of Time</a>). Es umfaßt 11 Bände, kein Band hat weniger als 700 Seiten. Die Geschichte ist so komplex geworden, daß ich mich fragte, wie man diese noch beenden kann. Für mich steht Das Rad der Zeit auf gleicher Höhe mit Herr der Ringe.</p>
<p>Im März 2006 wurde Robert Jordan eine seltene und tödlich verlaufende Krankheit diagnostiziert. Trotz schlechter  Prognosen, schrieb er auf Drängen der Fangemeinschaft am letzten Band des Epos. Laut Aussagen solle dieser 1500 Seiten lang sein. In seinem Blog informierte und ermutigte er immer wieder seine Fans, geduldig zu sein. Robert Jordan konnte sein Lebenswerk nicht beenden, er starb im September 2007. Das Ende vom &#8220;Rad der Zeit&#8221; gab er an seine Frau und an seine Vertrauten weiter. <a href="http://www.tor-forge.com/">Tor Books</a> wird im Rahmen eines Vermächtnisses an einer Fertigstellung und Veröffentlichung arbeiten.</p>
<p>Wer Fantasybücher liebt, sollte auf keinen Fall auf Robert Jordans Bücher verzichten. Monatelang verfolgte ich seinen <a href="http://www.dragonmount.com/RobertJordan/">Blog</a> und hoffte auf eine Veröffentlichung des letzten Bandes noch zu Lebzeiten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.homik.de/index.php/2007/10/06/robert-jordan-gestorben/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Reflektion: A Whole New Mind</title>
		<link>http://www.homik.de/index.php/2007/06/24/buchrezension-a-whole-new-mind/</link>
		<comments>http://www.homik.de/index.php/2007/06/24/buchrezension-a-whole-new-mind/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Jun 2007 20:10:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Homik</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
<category>buch</category><category>industrie</category><category>konzept</category><category>pink</category><category>reflektion</category><category>zeitalter</category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.homik.de/index.php/2007/06/24/buchrezension-a-whole-new-mind/</guid>
		<description><![CDATA[
Endlich habe ich dieses Buch beenden können. Die Rezension des Buch ist hier zu finden. An dieser Stelle möchte ich diskutieren, welche persönliche Konsequenz ich aus dem Fazit des Buches ziehe.
Als Informatiker und vor allem als Wissenschaftler bin ich insbesondere betroffen, da ich eher zum analytischen statt zum kreativen Denken angeleitet werde. Man muß ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://ec1.images-amazon.com/images/P/1573223085.01._SCMZZZZZZZ_V1109795155_.jpg" style="margin: 10px" alt="Buch: A whole new mind" align="left" hspace="10" /></p>
<p align="justify">Endlich habe ich dieses Buch beenden können. Die Rezension des Buch ist <a href="http://www.homik.de/index.php?now_reading_author=daniel-h-pink&amp;now_reading_title=a-whole-new-mind-moving-from-the-information-age-to-the-conceptual-age">hier</a> zu finden. An dieser Stelle möchte ich diskutieren, welche persönliche Konsequenz ich aus dem Fazit des Buches ziehe.</p>
<p align="justify">Als Informatiker und vor allem als Wissenschaftler bin ich insbesondere betroffen, da ich eher zum analytischen statt zum kreativen Denken angeleitet werde. Man muß ja nur nach Indien schauen, wo massenweise Arbeitskräfte meine Arbeit zu einem viel günstigeren Preis erledigen können. Nun hat Programmieren ja auch etwas mit Kreativität zu tun, aber das gilt auch für die Inder. Viel wichtiger als die Kreativität im Programmieren ist die Kreativität der Idee - die Innovation selbst.</p>
<p align="justify"><strong>Design.</strong> Design zählt nicht viel in der Wissenschaft, es sei denn man arbeitet im Bereich der Benutzerschnittstellen. In der Wirtschaft entscheidet Design darüber, ob es ein erfolgreiches und den Massen zugängliches Produkt wird, oder nicht. Ein schönes Design kann ausschlaggebend sein bei einer Kaufentscheidung zwischen zwei Produkten. Siehe auch die positive Resonanz auf das iPhone.</p>
<p align="justify">Konsequenz: Im Falle von e-Portfolios ist eine ansprechende graphische Benutzerschnittstelle ausschlaggebend. Unter der Haube kommt es auf gute und saubere Programmierung an. Dazu zählt der Einsatz von bewährten Mustern, eine konsistente Programmiertechnik, und vor allem eine gut strukturierte und dokumentierte Programmierfähigkeit.  Diese Eigenschaften sind nur durch Übung zu erlernen. Man darf Fehler machen, und man sollte sie verstehen und als Beispiele für schlechte Programmierung auffassen. Ein tiefgründiges Verständnis für die jeweilige Programmiersprache ist unerläßlich.</p>
<p align="justify"><strong>Story.</strong> Steht hinter dem Produkt eine interessante Geschichte, kann der potentielle Interessent sich damit identifizieren. Die Arbeiten eines Herrn Ford oder Herrn Daimler sind in Deutschland bekannt. Traditionsunternehmen schaffen teilweise mit ihren Produkten eine offizielle Aufnahme in den Wortschatz, wie zum Beispiel <em>Tempo</em>. In der IT haben Firmen wie Microsoft, Apple, Yahoo oder Google spannende und aufsehenerregende Erfolgsgeschichten zu erzählen.</p>
<p align="justify">In der Wissenschaft ist die Geschichte die Motivation für ein Produkt. Je spannender und eingängiger die Motivation, desto mehr Aufsehen erregt das Thema.</p>
<p align="justify">Konsequenz: Meine persönliche Schlußfolgerung ist, daß die Entwicklung von Softwarewerkzeugen:</p>
<ul>
<li>einen interessanten und eingängigen Namen haben sollte</li>
<li>eine plausible und tiefgründige Motivation haben sollte</li>
</ul>
<p>Dies könnte ein Ziel für den &#8220;Verkauf&#8221; der von mir entwickelten Software sein.</p>
<p align="justify"><strong>Symphonie. </strong>Große Teile der Industrie- und Informationsgesellschat mußten sich fokussieren und spezialisieren. Die neue Kunstformel dagegen lautet: Teile zusammenbringen. Statt Analyse heißt es  Synthese - ncht die kleinen Teile sind wichtig, sondern das große Bild, wo es darum geht, sein Fachwissen durch Fremdfachwissen zu ergänzen und diese vielfältigen Einzelteile zu einem großen Ganzen zusammenzuführen. Zitat: Derjenige, der das Rad erfunden hat war ein Idiot. Derjenige, der vier Räder dazu benutzte, um eine Transportmöglichkeit zu erfinden, war ein Genie!&#8221;.</p>
<p>Konsequenz: Ich bin von diesem Punkt gleich mehrfach betroffen:</p>
<ul>
<li>
<p align="justify">Bestehende Einzellösungen wie Softwarepackete oder Frameworks können integriert werden, ohne daß man ein Spezialist für eine Technologie sein muß. Beispiel: Ich wollte schon immer eine online-basierte Verwaltung für meine Fahrradtouren haben. Während ich genau weiß, wie ich meine Software gliedern möchte und auch das Datenbankschema im Kopf habe, bin ich kein Experte in der Programmierung sicherer Webapplikationen. Andere haben generische Frameworks bereits auf die Beine gestellt (z.B. Ruby on Rails), die Best-Practice-Pattern anwenden. Für mich würde es reichen, auf einer höheren Ebene, meine Idee zu implementieren, ohne mich um die Besonderheiten von web-basierten Applikationsframeworks kümmern zu müssen.  Noch auffälliger sind Mashups. Diese erlauben es, Informationen miteinander zu kombinieren. Ein Paradebeispiel ist Google Maps. Beispielsweise könnte jemand ein Addressbuch über alle Restaurants der Stadt führen und den Google Maps Service dazu nutzen, die Adressen auf einer Stadtkarte anzueigen.</p>
</li>
<li>
<p align="justify">Die Informatik selbst ist heute sehr breit gefächert und es ist unmöglich, alle Bereiche davon zu studieren. Aber man sollte zumindest einen Überblick über die unterschiedlichen Bereiche haben, um darin entwickelte Techniken für die eigene Arbeit einsetzen können. Zum Beispiel:<br />
In unserer Gruppe ist kein Information Retrieval Spezialist. Dennoch setzen wir Information Retrieval Techniken für Auswertung unserer Daten an. Dies erfordert ein gewissen Grundwissen.</li>
<li>
<p align="justify">In der KI arbeitet man grenzüberschreiten: Kognitionswissenschaften, Informatik, Mathematik, Philosophie, Sprachwissenschaften, etc. Im e-learning Bereich muß man noch zusätzlich einen Einblick in die Pädagogik werfen.</p>
</li>
</ul>
<p align="justify"><strong>Empathie.</strong>Sei nicht nur logisch und rational zu Deinen Kollegen. Zeige auch Interesse an Ihnen und vermittle das Gefühl einer Zusammengehörigkeit. Ich glaube, dies ist eine Eigenschaft, die hauptsächlich für Vorgesetzte gilt.</p>
<p align="justify">Konsequenz: Im Kern ist ein solches Verhältnis an jedem Arbeitsplatz. Insofern sehe ich hier erstmal keinen Nutzen für mich, oder besser gesagt, es muß nicht weiter entwickelt werden. Letztendlich geht es darum, die Motivation eines Mitarbeiters zu steigern bzw. auf einem hohen Level zu erhalten</p>
<p align="justify"><strong>Spaß/Spiel.</strong> Ersetze Ernsthaftigkeit durch Spaß. Arbeit soll Spaß machen und dafür kann jeder seinen Teil beitragen. Auch sollte der Mensch für seinen Spaß außerhalb des Arbeitsplatzes sorgen. Spaß reduziert Stresshormone, stärkt das Immunsystem  und fördert die Motivation.</p>
<p>Konsequenz: Ich habe dem nichts wesentliches hinzuzufügen.</p>
<p align="justify"><strong>Bedeutung/Sinn.</strong> Unterstütze Spiritualität und hebe Materialismusdenken auf. Menschen glauben gerne an etwas. Das gibt ihnen Sicherheit und mindert Sorgen. Vermittle und respektiere ihre Werte und sie werden glücklich sein.</p>
<p align="justify">Konsequenz: Klingt meiner Meinung nach ein wenig zu amerikanisch und katholisch, aber irgendwo ist es auch wahr. Und man kann es sogar durch Studien belegen. Für meine Berifswelt kann ich hier wenig ableiten, außer meiner üblichen Freundlichkeit und Dankbarkeit meiner Kollegen gegenüber.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p align="justify">Wenn ich all diese Punkte zusammenfasse, dann stelle ich fest, daß vieles in meiner Umgebung bereits vorhanden sind. Vielleicht liegt es daran, daß ich einen interessanten Job habe, der am Puls der Zeit teilnimmt.  Persönlich halte ich die Punkte Design und Symphonie für besonders wichtig. Ich schätze gutes Design  und liebe es, neue Dinge aus bekannten zu kreieren. Beide Punkte faszinieren mich besonders.</p>
<p align="justify">Und dennoch, unter dem Strich bin ich eher ein Left-Brainer. Zwar habe ich einen Blick für schöne Dinge, aber mir fehlt der kreative Sinn für die Idee. Außerdem bin ich eher der Analyst, der gerne alle Dinge exakt untersuchen will. Wer weiß, vielleicht ändert sich das mal.</p>
<p align="justify">Ein Punkt, den ich hier nucht betrachtet habe, ist die Gegenüberstellung des IQ mit dem EQ (Emotionsquotient). Auch hier rät der Autor dazu, den  Arbeiter nicht nur aufgrund seins IQ zu bewerten. Denn was bringt mir jemand, der hochintelligent ist, der sich aber in die Gruppe nicht integrieren läßt. Ein Mensch, der nicht auf andere eingehen kann, kann schnell zu einem Problem werden. Die Chemie muß stimmen. Und wenn jemand vielleicht nicht den notwendigen IQ hat, um Dinge schnell zu analysieren, er kann sich dennoch mit einem EQ in die Gruppe einbringen und damit vielleicht sogar die Gesamteffizienz der Gruppe steigern.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.homik.de/index.php/2007/06/24/buchrezension-a-whole-new-mind/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>G8</title>
		<link>http://www.homik.de/index.php/2007/06/07/g8/</link>
		<comments>http://www.homik.de/index.php/2007/06/07/g8/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Jun 2007 18:13:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Homik</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
<category>afrika</category><category>china</category><category>g8</category><category>politik</category><category>rohstoffe</category><category>umwelt</category><category>wirtschaft</category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.homik.de/index.php/2007/06/07/g8/</guid>
		<description><![CDATA[Das Top-Thema in Deutschland ist zur Zeit der G8 Gipfel. In der deutschen Presse werden folgende Gipfelthemen besonders intensiv diskutiert: Klimaveränderung (Bush soll sich endlich auf Angie zubewegen); Raketenschutz (Bush und Putin sollen das Säbel-Rasseln sein lassen); die Massenproteste (wie legt man die Polizei hinein); Afrika - Hilfe für die Armen.
Ich möchte nichts wiederholen, Ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Top-Thema in Deutschland ist zur Zeit der G8 Gipfel. In der deutschen Presse werden folgende Gipfelthemen besonders intensiv diskutiert: Klimaveränderung (Bush soll sich endlich auf Angie zubewegen); Raketenschutz (Bush und Putin sollen das Säbel-Rasseln sein lassen); die Massenproteste (wie legt man die Polizei hinein); Afrika - Hilfe für die Armen.</p>
<p>Ich möchte nichts wiederholen, Ihr könnt ja die Presse selbst verfolgen.  Da sich zur Zeit Freunde in China befinden, bin ich hellhörig, wenn es um Nachrichten rund um die internationale Politik und Wirtschaft Chinas geht. Das G-8 Thema, das in der deutschen Presse mit China in Verbindung gebracht wird, ist Produktpiraterie. Dagegen ist nicht zu hören, wie sehr China in das Afrika-Thema involviert ist. Zu unrecht, wie ich meine.</p>
<p>Gestern Nacht jedoch sah ich die Reportage <em>Und ewig lockt das Öl</em>. Darin geht es um Chinas langfristige politische sowie wirtschaftliche Strategie und Positionierung in Afrika. Die Fakten sind:</p>
<ul>
<li>China benötigt Rohstoffe, vor allem Öl</li>
<li>Afrika ist Reich an Rohstoffen</li>
<li>Afrika fehlt eine Infrastruktur (Straßen, Elektrizität, Tourismus, etc.)</li>
<li>China benötigt Partner im geopolitischen Spiel</li>
<li>Afrika sucht Partner, die sie nicht ausnehmen</li>
</ul>
<p>Während die USA grundsätzlich ihre eigenen Interessen verfolgen, Europa in Bürokratie versinkt und gerne den belehrenden Finger afrikanischen Ländern vor deren Nase hält, kommt China mit konkreten und schnell realisierten Angeboten. Dabei ist China in mehreren Ländern Afrikas sehr aktiv. Nur ein Beispiel: Um  sich Angolas oder Nigerias Rohölvorkommen zu sichern, bietet China im Gegenzug konkrete Umsetzungen, wie beispielsweise Straßenbau oder die Errichtung von Gebäuden, ja sogar ganzen Stadtteilen. Hierzu importieren Chinesen Schiffsladung an Baustoffen (inklusive Stahlträger),  schicken eigene Arbeitskräfte aus China, und legen einfach los. Da wird nicht gefackelt. Die Entscheidungswege sind kurz und präzise.</p>
<p>Interessant ist die Feststellung, daß Deutschland quasi für den gleichen Preis bauen könnte, aber in den Entscheidungsprozess sind drei Bundesministerien involviert und eine weitere Institution. Sagt nur eine &#8220;nein&#8221; ist der Prozess gegessen. China dagegen, kennt sein Problem, kennt mögliche Lösungen, und handelt.  Meiner Meinung nach wird Afrika  China in Zukunft danken, wenn es sich daran erinnert, wer zu effizienter Hilfe kam.</p>
<p>Diese kurzen Wege in Asien sind mir schon früher aufgefallen. Denkt mal an SARS in 2003 und vergleicht es mit der Bekämpfung  der Vogelgrippe in Deutschland. Während die einen sofort und energisch - wenn auch ein wenig befremdlich - reagierten, waren die Verantwortlichen in Norddeutschland ein einziger Hühnerhaufen.</p>
<p>Ich weiß nicht, von wem das Zitat stammt, aber ich glaube sehr wohl daran: &#8220;Wenn China sich erhebt, wird die Welt erzittern.&#8221; Schon heute kann man beobachten, wie rasant Chinas Wirtschaft und Einfluß wächst. Produktpiraterie hin oder her, das ist nur ein Booster. Schon jetzt bildet China eigene Spitzenkräfte aus, die bald auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig sein werden. Vielleicht nicht heute, aber in Zukunft werden Afrikas Märkte  extrem attraktiv sein und da kann es nur von Nutzen sein, sich seine Partner schon frühzeitig zu sichern. Heute haben ihr Stimmen ein geringes Gewicht, aber das wird sich ändern. Und China ist mittendrin!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.homik.de/index.php/2007/06/07/g8/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Tellerrand IK&#8217;ler</title>
		<link>http://www.homik.de/index.php/2007/06/01/tellerrand-ikler/</link>
		<comments>http://www.homik.de/index.php/2007/06/01/tellerrand-ikler/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Jun 2007 14:37:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Homik</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
<category>blog</category><category>carsten</category><category>china</category><category>ik</category><category>kerstin</category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.homik.de/index.php/2007/06/01/tellerrand-ikler/</guid>
		<description><![CDATA[Liebe IKler,
solltet Ihr Euch für mehr interessieren als  für die interkulturellen Unterschiede zwischen Deutschland und Frankreich, dann schaut mal in Kerstins und Carstens Blog, die die chinesische Kultur vor Ort ins Auge nehmen und Amüsantes zu Tage bringen. Lesenswert!!!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe IKler,</p>
<p>solltet Ihr Euch für mehr interessieren als  für die interkulturellen Unterschiede zwischen Deutschland und Frankreich, dann schaut mal in <a href="http://kerstinschreibtschanghai.blogspot.com/">Kerstins </a>und <a href="http://bloggingcarsten.blogspot.com/">Carstens </a>Blog, die die chinesische Kultur vor Ort ins Auge nehmen und Amüsantes zu Tage bringen. Lesenswert!!!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.homik.de/index.php/2007/06/01/tellerrand-ikler/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Letzter Lebenstag &#8230;</title>
		<link>http://www.homik.de/index.php/2007/05/20/letzter-lebenstag/</link>
		<comments>http://www.homik.de/index.php/2007/05/20/letzter-lebenstag/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 May 2007 20:58:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Homik</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
<category>Philosophie</category><category>Tod</category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.homik.de/blog/?p=95</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Was würdest Du machen, wenn Du nur noch einen Tag zu leben hättest?&#8221; wurde ich vor nicht allzu langer Zeit gefragt. Dies ist eine klassische Frage, mit der ich mich dennoch nicht auseinandergesetzte habe. Wozu auch. Wie wahrscheinlich ist es, daß ein KGB Mann, deine Ex-Frau oder schlicht und einfach der Arzt Deines Vertrauens zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><i>&#8220;Was würdest Du machen, wenn Du nur noch einen Tag zu leben hättest?&#8221;</i> wurde ich vor nicht allzu langer Zeit gefragt. Dies ist eine klassische Frage, mit der ich mich dennoch nicht auseinandergesetzte habe. Wozu auch. Wie wahrscheinlich ist es, daß ein KGB Mann, deine Ex-Frau oder schlicht und einfach der Arzt Deines Vertrauens zu Dir sagt:&#8221;Du hast noch 24&nbsp; Stunden. Morgen um 9 Uhr bist Du dahin. Mach was draus.&#8221; Gut, wollen wir doch trotzdem mal die Möglichkeiten ausloten.</p>
<p>Jeder an dieser Stelle würde vermutlich behaupten, daß er etwas ganz besonderes für seine letzten Stunden planen würde. Eine Weltreise zum Beispiel über alle Kontinente, Grönland und Antarktis inklusive. Kurze Bedenkzeit später geht einem das Licht auf. Vermutlich wäre nicht mal die Reisebestätigung rechtzeitig da.</p>
<p>Na, dann vielleicht etwas weniger Aufwand. Nach London. Kommt man ja ganz schnell mit Ryan Air hin. Vermutlich würde es gehen, wenn man schnell noch Tickets bekommt. Zumindest würde es dann reichen, London bei Nacht zu besichtigen. Aber wollen wir wirklich so viel Aufwand treiben?</p>
<p>Wie wäre es mit etwas im Heimatland? Sowas wie ein Konzert, der Besuch im Tigerpalast, oder der Besuch eines Champions League Fußballspiels. Hmm, ersteres muß vom Termin her passen, der Tigerpalast ist Wochen vorher ausverkauft und die Champions League ist nur Mittwochs und Donnerstags. Pech für den, der am Wochenende dahinscheidet - für den reicht dann ein Bundesligaspiel.</p>
<p>Man könnte ein letztes Mal auf die Pauke hauen und sich vollsaufen. Je nachdem wie intensiv das ist, beschleunigt es den siechenden Vorgang. Und es hat den Vorteil, daß einem der Kater erspart bleibt. Neee, das ist aber nicht so besonders. So will man doch nicht abtreten.</p>
<p>Vielleicht ein Schneckche klar machen und die Nacht durchnudeln? Hmmmm. Auch nicht, um Frauen zu balgen ist anstrengender und bedarf mehrerer Tage. Und beschleunigen kann man das auch nicht. Wie soll man sich das vorstellen? &#8220;Hey Baby, ich bin nur noch wenige Stunden frisch. Gehen wir zu Dir? Ach ja, vor Sonnenaufgang bin ich weg, sonst mußt Du mich noch entsorgen.&#8221; Argh. Ist das nicht krank? Ich mache mir noch in den letzen Minuten meines Lebens die Gedanken, wie ich die Frau vor einer unangenehmen Situation schütze.</p>
<p>Ganz bestimmt nicht setze ich mich vor die Glotze, um noch die letzen Nachrichten aufzusaugen, die Wettervorhersage zu erkunden, oder um Vera am Mittag zu schauen. Das ist ist ja wirklich tote Zeit.</p>
<p>Auch würde ich vermeiden, meine Steuererklärung zu machen, die Kündigung zu schreiben, oder nach Hinweisen auf den letzen Band von Harry Potter im Netz zu recherchieren.</p>
<p>Würde ich mich verabschieden? Nein. Wie denn? Die Familie anrufen und ein langwieriges Gespräch anfangen. Die Freunde belästigen und eine morbide Atmosphäre schaffen. Nein. Nicht mein Fall. Vielleicht zumindest eine Nachricht hinterlassen.</p>
<p>Was also würde ich tun, hätte ich nur noch einen Tag zu leben?&nbsp; Erstmal hätte mich die Nachricht selbst überwältigt und zwar so sehr, daß ich nicht in der Lage, wäre, vernünftige Pläne zu schmieden. Doch dann, wenn alles so langsam durchsickert, würde ich mich auf dem Markt hinsetzen, zu Mittag essen, einen Kaffee trinken und mich dann auf nach Hause machen. Dort würde ich meine Radklamotten anziehen, das Rad fertig machen, eine Karte einpacken, Verpflegung mitnehmen (man will ja nicht zu früh sterben), und schließlich die One Way Tour in den Süden starten. In Richtung der Vogesen. Ich habe gehört, daß man das meiste davon im flachen fahren kann, bevor man in die Berge kommt. Ich glaube, der Wunsch wäre, so lange zu fahren wie es nur geht. Vermutlich würde ich ständig auf meinen Fahrradcomputer schauen, um alle Daten zu haben und auch meine Pulsfrequenz regelmäßig überprüfen wie bei jeder Fahrt. Bei dieser würde dann aber auch der Blick häufiger zur Uhr gehen. Aber ich würde einem neuen Rekord entgegenfahren.</p>
<p>Es ist eine schwierige Frage. Wäre es ein Jahr statt ein Tag, ist die Antwort einfacher: eine Weltreise.</p>
<p></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.homik.de/index.php/2007/05/20/letzter-lebenstag/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>

