Endlich habe ich die neue Rennmaschine zusammengeschraubt und sie sieht traumhaft aus und fährt sich wahnsinnig gut. Plötzlich fahren sich die Berge wahnsinnig geschmeidig. Und ich kann es nicht auf meine Kondition schieben, denn die ist aufgrund Mangel an Bewegung schlechter geworden.
Rennradfahren in Karlsruhe ist kein Vergnügen, je nachdem wo man wohnt. Allzuhäfig sind die Straßen schlecht oder stark befahren. Ich mußte einmal in die Bremse, weil ich mich plötzlich vor einem Bundestraßenschild befand, das eine Straße kennzeichnete, die so nicht in der Fahrradkarte abgebildet war.
Wir wohnen im Norden Karlsruhes. Nach Westen ist mein Revier durch den Rhein begrenzt. Nach Norden kenne ich mich nicht so aus, nach Osten hin gibt es Weingarten und damit einige kleinere Anstiege. Doch da, wo es am interessantesten ist, nämlich im Süden, wo Ettlingen am Fuße des Schwarzwaldes liegt, ist leider etwas entfernt. Ich brauche 45 Minuten um erstmal dahinzukommen und muß dabei durch die Stadt, vorbei an der Südtangente. Ätzend. Und selbst, als ich in Ettlingen ankam, bin ich auf die Fahrradkarte reingefallen, und mitten im Anstieg wechselte der Asphalt zu einem Waldweg. Das ist mir schon zweimal passiert und es ist ärgerlich. Hinzu kommt, daß die STraßen hier noch recht befahren sind. Ich muß noch ganz viele Touren starten, um die guten Wege zu finden. Ich fürchte nur, daß ich unter 3 Stunden Touren erst gar nicht das Haus verlassen sollte. Das steht wiederum im Konflikt mit dem Haussegen. Umpf.
Trekkingräder sind deutlich im Vorteil. Karlsruhe glänzt durch zahlreiche Radwege. Du kannst alles per Pedes erreichen. Das ist fantastisch. Und es gibt viele verwinkelte Wege.








Hi Martin,
Du weißt hoffentlich, dass “per pedes” “zu Fuß” bedeutet….
Arne
Hoppla! Nein, das wußte ich nicht. Wieder was dazugelernt.