Rennradfahren in Karlsruhe

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Endlich habe ich die neue Rennmaschine zusammengeschraubt und sie sieht traumhaft aus und fährt sich wahnsinnig gut. Plötzlich fahren sich die Berge wahnsinnig geschmeidig. Und ich kann es nicht auf meine Kondition schieben, denn die ist aufgrund Mangel an Bewegung schlechter geworden.

Rennradfahren in Karlsruhe ist kein Vergnügen, je nachdem wo man wohnt. Allzuhäfig sind die Straßen schlecht oder stark befahren. Ich mußte einmal in die Bremse, weil ich mich plötzlich vor einem Bundestraßenschild befand, das eine Straße kennzeichnete, die so nicht in der Fahrradkarte abgebildet war.

Wir wohnen im Norden Karlsruhes. Nach Westen ist mein Revier durch den Rhein begrenzt. Nach Norden kenne ich mich nicht so aus, nach Osten hin gibt es Weingarten und damit einige kleinere Anstiege. Doch da, wo es am interessantesten ist, nämlich im Süden, wo Ettlingen am Fuße des Schwarzwaldes liegt, ist leider etwas entfernt. Ich brauche 45 Minuten um erstmal dahinzukommen und muß dabei durch die Stadt, vorbei an der Südtangente. Ätzend. Und selbst, als ich in Ettlingen ankam, bin ich auf die Fahrradkarte reingefallen, und mitten im Anstieg wechselte der Asphalt zu einem Waldweg. Das ist mir schon zweimal passiert und es ist ärgerlich. Hinzu kommt, daß die STraßen hier noch recht befahren sind. Ich muß noch ganz viele Touren starten, um die guten Wege zu finden. Ich fürchte nur, daß ich unter 3 Stunden Touren erst gar nicht das Haus verlassen sollte. Das steht wiederum im Konflikt mit dem Haussegen. Umpf.

Trekkingräder sind deutlich im Vorteil. Karlsruhe glänzt durch zahlreiche Radwege. Du kannst alles per Pedes erreichen. Das ist fantastisch. Und es gibt viele verwinkelte Wege.

Mal wieder online …

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Es ist schon sehr lange her seit meinem letzten Beitrag Mitte März. Ein Grund ist, daß ich meinen alten Laptop abgeben mußte und den neuen noch nicht ausgiebig personalisiert habe. Ein anderer Grund ist der Mangel an Zeit. Meist ist abends keine Zeit für persönliche Online Ausflüge. Somit haben sich meine Blog und Flickr Aktivitäten auf auf Facebook und Twitter beschränkt.

Viel ist passiert und ich werde es wohl nicht schaffen, gleich alles zu beschreiben. Laßt ich thematisch an die Sache rangehen.

Fahrräder

Eine der besten Investitionen der letzten Jahre war der Kauf eines Trekkingrads. Nach langen Recherchen und Besuchen von Fahrradläden haben wir uns Stevens Räder gekauft. Anna hat sich zuerst entschieden, doch das letzte Primera Luxe Lady wurde ihr vor der Nase weggekauft. Enttäuscht gingen wir nach Hause, doch glücklicherweise fand ich noch einen Laden, der keine Webseite hat, der aber einen tollen Kundenservice bietet. Die Jungs sind sogar nach 20 Uhr telefonisch in ihrem Geschäft erreichbar. Anna war so begeistert von ihrem Rad, daß sie heute täglich damit zur Arbeit fährt. Im Zugzwang und doch aus Vernunft habe ich mir auch eines gekauft, das Esprit Gent. Wir verwenden die Räder für alle Strecken, sei es um Ausflüge zu machen, in die Stadt zu fahren, zum Einkaufen oder zur Arbeit. Wir sammeln Kilometer.

Job

Wahrscheinlich die wichtigste Information ist, daß wir uns in unsere Jobs eingelebt haben. Est stellt sich heraus, daß ich längere Arbeitszeite habe als Anna. Wer hätte das gedacht. In meinem Job muß man flexibel sein, denn von heute auf morgen arbeitet man in Stuttgart. Aber egal ob in Stuttgart oder in Karlsruhe, unsere Tage beginnen um 6 Uhr morgens und dauern je nach Aktivität bei mir bis um 21 Uhr. Meien Aufgaben sind sehr spannend und Technologienah. Ich bereue in keinster Weise meine Entscheidung. Es ist zwar schade, keine Mensa um sich zu haben und auch die geregelten Arbeitstage sind luxus, aber dafür bin ich jetzt viel näher an der Materie als zuvor. Und da man ständig neuen Herausforderungen ausgesetzt ist, ist die Lernkurve steil. So wurde ich in die Arbeit an einem Angebot für eine Ausschreibung einbezogen und war begeistert, wie professionel die Teamarbeit funktionierte. Tägliche Statuskonferenzen und aufgeteilte Arbeit in Teams nach Fähigkeit gegliedert. ich war für die Architektur zuständig und konnte später auch die anderen Teams mit Review lesen unterstützen. Wer meinen Twitter Feed verfolgt hat, wird wissen, daß ich im Bereich Service Oriented Architectures, Model-driven Software Design und Java/J2EE unterwegs bin.

Wohnung

So wie wir eingezogen sind, so sieht die Wohnung immer noch aus. Gelegentlich wird sie um eine Pflanze ergänzt. Die sinnvollste Bereicherung war eine Kühl-Gefrierkombi, die auch fleißig genutzt wird. Da ich persönlich nie zuvor ein Gefriergerät besaß, habe ich es nicht genutzt und bin heute erstaunt, was man sonst alles außer Eis einfrieren kann. Dabei lernt man, daß das die Bedeutung des Haltbarkeitsdatums außer Kraft gesetzt wird. Und die Kombi das größte und einzige große Investition war, ist die nächste bedeutend kleiner, aber dennoch im täglichen Gebrauch: Eine Fußmatte.

Auto 

Der Kauf eines Fahrzeugs stand lange auf der Agenda. Doch erstens können wir uns für keinen Favoriten einigen und zweitens scheint die Zeit für einen Kauf ungünstig. Während ich für nützliche Fahrzeuge bin, ist meine besere Hälft eher der sportlichere Typ. Doch so langsam sieht sie ein, daß ei Kleinfahrzeug mit Stauraum mehr beim IKEA Einkauf bringt, als ein Flitzer, der gemäß unseren Budgets, nur wie so einer aussieht. Der andere Grund, warum wir diese Planung aufgeschoben haben, ist, daß es zur Zeit keine Einjahreswagen auf dem Markt gibt, oder zumindest nur wenige. Das zwingt uns quasi zum Neukauf. Dank der Abwrackprämie ist der Markt wie leergefegt.

Anyway, wer einen Tip hat für ein shcikes und nützliches Auto, nur her damit. Kriterien sind: kleiner Verbrauch, wenig CO2 Ausstoß, viel Stauraum, gut in der ADAC Pannenstatistik, schick. Bisher vielen in die engere Wahl der Honda Jazz (leider weniger Fahrkomfirt), der Seat Ibiza (mir zu sportlich) und der Ford Fiesta (häßliche Mittelkonsole und auch etwas weniger Stauraum). Den Opel Corsa haben wir aufgrund der politischen Lage und ADAC Pannenstatistik nicht in Betracht gezogen. Gerne hätten wir einen Golf, weil der so ziemlich alle Punkte erfüllt, aber der ist teuer und omnivalent auf der Straße (obwohl er teuer ist).

Ausflüge

Zwar könenn wir keine längere Fahrten machen, aber dennoch machen wir Ausflüge in der näheren Umgebung. So waren wir neulich am Hockenheim Ring bei Freunden. Anna ist dort aufgewachsen und wollte mir ihre Umgebung zeigen. Passenderweise hat an dem Wochenende AC/DC gespielt und obwohl ich nicht im Motodrom sein konnte, war der Sound hinter der Tribüne super. Das war ein Spaß. AC/DC ist live auch eine super Band. Vielleicht sehe ich sie ja irgendwann mal noch live.

 

Außerdem gehen wir viel wandern. Entweder im Pfälzer Wald oder im Schwarzwald. Naja, letzteres eher weniger, denn das letzte Mal  kammen wir in Bad Herrenalb an und schafften es gerade mal zu einem Café, bevor es anfing zu schütten. Wenigstens sahen wir in unseren Vollmontur-Wander-Ausrüstung ganz toll aus.

Shoppen

Manchmal geht ein Samstag fürs Shoppen drauf. Ich hasse Shoppen, denn meist dauert es lange. Als wiran einem Tag um 14 Uhr den Karstadt betraten, kamen wir um 19 Uhr wieder raus. Plötzlich sehe ich mich in der Umkleidekabin und die beste aller Frauen versorgt mich mit Nachschub. Irgendwann gewöhnt a sich s sehr daran, daß man vergißt in einer Umkleidekabine zu sein, so daß ma n die Hose auch auf dem Gang runterzieht, ehe man sich seines Mißgeschicks bewußt wird und in die nahegelegene Kabine springt. Auch neu waren die Diskussionen, welche Größe mir paßt. Ich verlor den Disput und sehe ein, daß S mir besser steht als L.

Rennrad
Ein trauriges Thema. Keine Zeit dafür.

Spinning
Auch ein trauriges Thema. Kein geeignetes Studio in der Nähe.

Schwer erreichbar

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Ab Ende nächster Woche bin ich schwieriger per Mail erreichbar. Auch meine online Aktivitäten werden abnehmen. Leider muß ich meinen 4 Jahre alten und abgeschriebenen Laptop meinem Arbeitgeber zurücklassen. Ich bitte um Entschuldigung im Vorraus für längere Antwortzeiten.

Tränen in den Augen

Gedankensplitter No Comments »

Heute morgen um 7:30 Uhr erinnerte ich mich an tolle Momente mit meinen Kollegen. Da schossen mir Tränen in die Augen. Seien es die Klo-Exception-Snippets, die Tee-Sessions, oder die Kurz-vor-Silvester Aktionen. Ich hoffe, wir verbleiben in Kontakt Jungs!

Lärm

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Ich muß meinem Ärger und meiner Enttäuschung Luft machen, denn irgendwie komme ich mir veräppelt vor. Je nachdem, wie der Wind steht und welche Tageszeit wir haben, ist es laut. Dann höre ich deutlich den Verkehr der nahen Landstraßen und irgendeinen Bau-/Arbeitslärm. Als wir uns die Wohnung anschauten (und das zweimal), war nichts vom Lärm zu hören. Und nun sitze ich bei geschlossenen Fenster (und sollte meinen Resturlaub genießen) und ärgere mich. Gerade ich bin doch bei Standorten mit Lärm so picky. IIn meiner Jugend hatte ich ein Kinderzimmer  zur Hauptstraße. Das sollte nie wieder geschehen. Während des Studiums habe ich im Wald gewohnt, was sich nur auf den Lärm der Kommilitonen beschränkte. Später zog ich näher an die Stadt und wohnte direkt an einer Bahnstrecke. Doch das hat mich nicht so geärgert, wie dieser permanente Lärm.

Warten wir mal den Sommer ab. Vielleicht halten die Bäume was ab. Bis dahin fahre ich alle Stadtteile von Karlsruhe ab und schaue mir die Stadt an. Ich habe sie immer noch nicht lieb gewonnen. Bei der nächsten Wohnung will ich genauer schauen. Wohnen in einer ruhigen Lage war eigentlich mein einziger großer Wunsch. Irgendwie habe ich mich weit davon entfernt. Ich will wieder ins Büro, um dem Lärm zu entgehen. Frust!

Gerne möchte ich Kristin in Les Masses (Schweiz) erinnern: “Oh diese Stille! Das ist fast schon unheimlich!” Ich habe sie genossen.

Verkalkt

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Zieht man von Saarbrücken nach Karlsruhe, bekommt eines ganz deutlich mit. Das Wasser ist stark verkalkt und hat somit einen hohen Härtegrad: 3,2 Millimol Calciumcarbonat pro Liter (rund 18°dH). Die Folge ist, daß das Spülbecken schon nach einem Abwasch deutliche Kalkflecken aufweist. Für uns hieß das:

  • Kalkreiniger besorgen und regelmäßig nutzen.
  • Nach jedem Duschen/Baden die Wanne und Armaturen wischen.
  • Wasserfilter für Wasserkocher und Kaffeemaschine besorgen.
  • Wasserkocher und Kaffeemaschine entkalken.
  • Salz für die Spülmaschine besorgen und nutzen!
  • Entkalker für die Waschmaschine besorgen und mit jedem Waschgang nutzen.

Ein hoher Härtegrad ist per se nicht ungesund, nur für die technischen Geräte schädlich. Ein hoher Härtegrad des Wassers ist auch nicht ungewöhnlich, sonst hätte sich die Industrie nicht darauf eingestellt. Wer einen besseren Überblick haben will, der sollte sich mal die Deutschlandkarte auf www.wasser.de anschauen.

Umzug

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Eigentlich stellt man sich doch einen Umzug ganz einfach vor. Kisten einpacken, ins Auto schaffen, zum Zielort fahren, Kisten aus dem Auto holen, Kisten auspacken, und Abends auf der Couch liegen. Eigentlich.

Heute wissen wir, daß ein Umzug eine große Sache ist, die man nicht allzu häufig macht. Wenn man kein Student mehr ist, sondern schon eigenes Geld verdient, dann kommt ein ganzer Rattenschwanz an Aufgaben mit dem Umzug.

Da kann Kisten packen schon mal eine Woche dauern. Dabei gehen einem dauernd Kartons aus. Stress. Auch das Papier zum einpacken geht alle. Stress. Schnell zum Altpapiercontainer laufen. Stress. Dann fällt einem auf, daß manche Kartons schwerer sind. Schon denkt man über den Verkauf von Büchern nach. Und wieso habe ich eigentlich so viele Ordner? Aus der Studienzeit und aus der Schulzeit. Nostalgie kann ganz schön unpraktisch sein. Insbesondere, wenn es sich um Rechnungen aus dem Jahr 1998 handelt. Ein Ordner nach dem anderen wurde geleert. ImHinterkopf der Gedanke, daß leere Ordner noch nützlich sein könnten; und auch die Klarsichthüllen. Das hat zur Folge, daß ich einen Karton nur mit leeren Ordnern im Keller stehen habe.

Migriert man zwei Haushalte, kommt Diskussion auf. “Was ist doppelt, was brauchen wir? Wie Du findest das nicht schön? Aber es gibt dochmehr her als Dein selbstgestrichenes etwas! Na gut, dann machen wir es halt so. Aber meine Fotoausrüstung kommt nicht in den Keller, viel zu feucht.” Oder: “Ja,es ist schön, aber so weiblich. Ob ich mich damit identifiziere kann.” Das Problem hat sich selbst gelöst.Ich stelle fest, daß ich belastbar und flexibel bin. Irgendwann ist es mir egal, sobald ich Abends auf der Couch sitzen kann. Dann ist mir das Violett der Vorhänge auch egal. Aber ehrlich: es hat schon einen coolen Stil.

Was gepackt ist, muß auch verladen werden. Also einen Transporter reservieren (mit Zielort) und Hife für Saarbrücken, Kaiserslautern (Zwischenstation), und Karlsruhe organisieren. Ging gut.

 Das Packen lief super, nur hatten wir keine Ahnung, wie wir in das volle Auto noch eine Couch, einen Schrank, ein Regal und einen Schreibtisch packen sollten. Auf der Fahrt nach Kaiserslautern haben wir uns überlegt, daß wir in Kalrsruhe schnell abladen und nochmal in Kaiserslautern die zweite Ladung holen. Glücklicherweise ist mein Sonnenscheins Papa ein Packmonster mit viel Erfahrung und einer 3D Vorstellungskraft. Hinterher habe ichmich geschämt, wieviel Platz ich beim Packen vergeudet habe. Obwohl mir sechs weitere Augenpaare zur Verfügung standen.

Auspacken in Kalrsruhe lief wie geschmiert. Als mein Papa und ich den Transporter zurückbrachten, hatten die helfenden Hände schon ganz viel aufgebaut. Schneller als ich eine Anleitung lesen kann. Am Abend waren wir groggy.

Am zweiten Tag in Karlsruhe wurde nochmals das Bauhaus besucht und weitere Dinge erledigt. Kisten wurden ausgepackt. Der Service von Kabel-BW hat uns das Internet angeschlossen. Den Termin habe ich aus der Ferne  in der Schweiz gemacht.

Am Dienstag wurde die Küche geliefert. Am Abend fing dann der Spülmaschinen-Marathon an. Endlich mal alles Geschirr gründlich säubern. Nicht ohne vorher die notwendigen Mittel im nahe gelegenen REWE zu holen. Am Abend haben wir uns dann mit einer selbstgemachten Pizza belohnt. Lecker!

Der Mittwoch nutzen wir für einen Besuch des Einwohnermeldeamts. Die Küchenlampe und die Gardinen mußten in der Diele angebracht werden. Der Muskelkater war vorprogrammiert. Aber angeblich sieht ein Mann mit einer Bohrmaschine männlich aus. Ich sollte gelegentlich in den Keller, die Bohrmaschine holen.

Am Donnerstag wurde die Waschmaschine geliefert. Dem Spül- folgte der Wasch-Marathon. Weiteres Gewusel. Bei Gelegenheit fing ich an, meine Mails abzuklappern. Es hat sich einiges angesammelt.

Am Freitag waren wir imPrinzip fertig. Sonne war vorhergesagt und wir wollten uns einen schönen Tag machen. Doch es blieb kalt und grau. Und unsere Einkaufsliste wurde länger. Insbesondere braucht man in Kalrsruhe einen Wasserfilter. Das Wasser ist recht hart. Kaum hast Du mal was abgewaschen,schon siehst Du Kalkreste in der Spüle. Ärgerlich.

Der erste Besuch kam am Samstag. Freunde, die uns schon während der Wohnungssuche freundlich empfingen, kamen im Gegenzug zu einem Kaffee. Zusammen verbrachten wir den Tag in den Abend. Bei einem Inder, wo es All-You-Can-Eat gab, wuchsen die Bäuche.

Und endlich: Sonntag. Ausschlafen und im Pyjama frühstücken. Zum ersten Mal seit Monaten. Wir hatten das Gefühl, daß der Stress nachläßt. Obowohl er erst bevorstand.

Während mein Sonnenschein am Montag den ersten Arbeitstag bestritt, durfte ich mich um die Waschmaschine, ums Kochen, ums Einwohnermeldeamt etc. kümmern. Und hey, ich stehe morgens um 6 Uhr auf.

Skiurlaub

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Wie jedes Jahr, ging es in der ersten Märzwoche in den wohlverdienten Skiurlaub mit der altbekannten Meute. Das Konzept ist einfach. Etwa im Sommer erreicht mich die Mail mit der Ankündigung, daß der Frosch-Katalog da ist. Erste Fragen werden gestellt:Wohin? Wer kommt mit? Ich habe sofort zugesagt,ohne zu wissen, was sich für mich noch ergeben würde.

Dieses Jahr ist mein Skiurlaub zeitlich mit einem Umzug kollidiert. Gute Koordination war gefragt, um nicht zu viel Stress und Unerledigtes zu erlauben. Umzugsauto und Liefertermine mußten stimmen. Denn genau einen Tag nach dem Urlaub, sollte der Umzug stattfinden. Im Umkehrschluß hieß das, daß alles vor dem Urlaub gepackt sein sollte. Der Haken: Mein Sonnenschein fuhr nicht mit und mußte eine Woche zwischen den Kisten hocken.

Anyway, pünktlich um 7 Uhr morgens wurde ich vom Saar-Lor-Lux Express abgeholt und los ging es in die Schweiz nach Les Masses., Quatre Vallée. Dank eines fabelhaften Navis sind wir im Gegensatz zu den anderen an allen Staus vorbeigeleitet worden. Dies wurde zudem mit einem wunderschönen Panoramablick auf Montreux, dem Lac Léman und die Alpen belohnt. Außerdem waren wir die ersten am Haus, nachdem wir die Basics-Einkäufe tätigten. Bis zum Abend trudelten die restlichen Autos ein und jeder Mitfahrer wurde begeistert mit einem Bierchen in Empfang genommen.

 

Das Haus auf 1500 Meter bestand aus drei großen Appartements mit Wohnzimmer und Küche. Es bot Platz für 14 Leute - also genau unserer Kapazität. Die meisten Schlafzimmer boten einen wunderschönen Blickrunter ins Tal. Das hatte schon etwas, wenn man morgens mit einem solchen Ausblick aufwachte. Übrigens,mit Frosch Häusern hatten wir noch nie Probleme,kann man also Empfehlen. :-)

Das Skigebiet selbst war bis auf die unangenehme Talabfahrt fantastisch. Nur einmal sind wir ins weiter entfernte Verbier Gebiet “gebügelt”, wo es wesentlich touristischer zuging. Für mich hatte es keinen Flair: die Pisten waren rauh und befahren wie eine Autobahn. Das kann auch an dem guten Wetter gelegen haben - da wollte jeder auf die Piste. Arne und ich waren jedenfalls wenig beeindruckt und sind wieder zurück in unser Gebiet gefahren, wo wir noch einige Genußpisten unter die Bretter nahmen.

Unterm Strich ist Les Masses klein. Ausgehen beschränkt sich auf ein Restaurant, das fast zu jedem Essen Pommes serviert. Irgendwie hatte ich Schweizer Küche anders in Erinnerung. Ich hatte übrigens Spaghetti. Für was anderes hat mich die Karte nicht begeistert und Kohlenhydrate sind am ersten Tag sinnvoll.

Essen war sowieso so ein Thema. Erstaunlicherweise waren die ersten Hütten, die wir besuchten enttäuschend. Erst die letzten beiden Tage haben wir die Chotte und ??? Hütte entdeckt, die ganz viel flair hatten und die wir wärmstens empfehlen können.

Aber weiter zu Les Masses. Der kleine Ort hat einen eigenen Sessellieft, über den man schnell zur Mittelstation kommt. Alles in ruhiger Lage. Die Pisten sind überwiegend blau und rot, wenige schwarz. Dafür gibt es einen gut ausgebauten Funpark. Offensichtlich für Könner. Viel Spaß für jedermann.

Die Woche, die wir mit Skifahren, kochen, spielen und schlafen verbrachten, war viel zu schnell zu Ende. Aber sie war sehr erholsam. Nächstes Jahr wieder mit meinem Sonnenschein. Ohne Kisten.

Umzug ist am 8. März

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Wir brauchen helfende Hände am Vormittag in Saarbrücken und und am Nachmittag in Karlsruhe.

Fotos der neuen Wohnung

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Auf mehrfaches Verlangen, nun die Fotos der neuen Wohnung.

 
 
 
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